Wackersdorfer Straße: Polizei klärt über neue Regelung auf
Ampel sorgt für Verwirrung

Lokales
Schwandorf
04.11.2015
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Die Kreuzung Wackersdorfer Straße/Senefelderstraße/Sandstraße wurde in den vergangenen Monaten mit einer Ampel ausgestattet und nach Abschluss der Bauarbeiten Anfang Oktober für den Verkehr freigegeben. Sie soll zur Sicherheit, vor allem für Schüler, beitragen. Jedoch hat sich laut Polizei gezeigt, dass für einige Verkehrsteilnehmer die Verkehrsführung nicht immer klar erscheint und es deshalb zu Fehlinterpretationen kommt.

So führt das Lichtsignal direkt vor der Bushaltestelle in stadtauswärtiger Richtung an der Wackersdorfer Straße oftmals zu falschen Verhalten des fließenden Verkehrs, vor allem, wenn Fahrzeuge aus der Senefelderstraße nach links in die Wackersdorfer Straße einbiegen und dann vor dem Lichtsignal bei Rot warten, obwohl sie auf der Wackersdorfer Straße weiterfahren dürften.

Das Lichtsignal wendet sich ausschließlich an den Bus, der aus der Bushaltestelle in den fließenden Verkehr einfahren will. Linksabbieger aus der Senefelderstraße ordnen sich links auf die Fahrspur neben der Bushaltestelle ein und fahren auf der Wackersdorfer Straße weiter. Zur Verdeutlichung der Verkehrssituation wurde deshalb auch bereits ein Zusatzzeichen ("Signal gilt nur für Bus") über dem Lichtsignal angebracht.

Vor allem zu Schulbeginn musste schon beobachtet werden, dass aufgrund der Dichte im fließenden Verkehr die stadteinwärts, auf der Wackersdorfer Straße fahrenden Verkehrsteilnehmer unmittelbar nach der Kreuzung nicht weiter ungehindert weiterfahren können, weil die vorhandene Fahrbahnbreite aufgrund parkender Fahrzeuge eingeschränkt wird. Hiervon sind häufig Lastwagen betroffen. Um die Räumung des Kreuzungsbereichs sicher zu stellen, werden die stadtauswärts fahrenden Verkehrsteilnehmer gebeten, sich möglichst weit rechts zu orientieren, damit der notwendige Platz zum Vorbeifahren des Gegenverkehrs geschaffen werden kann. Aufgrund der räumlichen Enge wäre laut einer Pressemitteilung eine andere Lösung nur möglich, wenn man an dieser Stelle ein Haltverbot anordnen würde und somit dringend benötigte Parkmöglichkeiten wegfallen müssten. Die Polizei empfiehlt den Schülern, die Ampel zu nutzen.
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