Wegweiser für Menschen in Not

Der VdK-Kreisverband freut sich über die Einführung des ehrenamtlichen Lotsendienstes (von links): Engelbert Ehbauer (VdK-Lotse), Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hermann und Karin Schindler (VdK-Lotsin). Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
22.10.2014
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Es handelt sich im wahrsten Sinn des Wortes um einen Lotsendienst. Hilfesuchende können sich künftig an den VdK wenden und sie treffen dort auf Menschen, die ehrenamtlich zur Seite stehen.

Der VdK-Kreisverband Schwandorf bietet mit Unterstützung des VdK Bayern eine neue Beratungsmöglichkeit an. Ab sofort stellt der Kreisverband seinen Verbandsmitgliedern, aber auch Nichtmitgliedern, eine weitere Beratungsmöglichkeit an - den "VdK-Lotsen".

Der "Lotsendienst" ist ein Beratungsangebot ehrenamtlicher Mitarbeiter des Sozialverbands VdK, der Informationen und eventuell Begleitung bietet. In der Beratungssituation werden die individuellen Lebenslagen der Hilfesuchenden berücksichtigt. Dabei gilt es, die Menschen in ihrer Gesamtsituation zu sehen, sie angemessen zu unterstützen, ihre Eigenkräfte zu mobilisieren und gegebenenfalls an andere Fachdienste weiter zu vermitteln, heißt es in der Pressemitteilung.

Regelmäßige Sprechstunden

Normalerweise nimmt der VdK hauptsächlich Sozialrechtsberatung vor, erklärt Wolfgang Hermann, Kreisgeschäftsführer des Verbandes. Da dort aber auch immer wieder Probleme fernab des Sozialrechts angesprochen wurden, die einen oder anderen sozialen Beratungsbedarf forderten, findet der Lotsendienst hier seinen Wirkungskreis. Ehrenamtliche Mitarbeiter des VdK engagieren sich künftig in regelmäßigen Sprechstunden für die Menschen, die Beratung und Unterstützung in ihrer aktuellen Situation benötigen.

Die VdK-Lotsen Karin Schindler und Engelbert Ehbauer sind motiviert und gut ausgebildet und werden künftig die telefonische und persönliche Beratung 14-tägig ab Mittwoch, 29. Oktober, in den Räumen der VdK-Kreisgeschäftsstelle, Klosterstraße 17, von 14 bis 16 Uhr anbieten (Telefon 09431 85 51). Die Lotsen vermitteln auch Kontakte zu Selbsthilfegruppen und anderen möglichen Anlaufstellen. Die Beratung ist kostenfrei.
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