Wernberg will in Spur zurück

Der Dürnsrichter Fabian Lobinger (rechts) versucht den Kemnather Thomas Ott den Ball abzunehmen. Die Begegnung endete mit 1:1. Schwer wird es am Sonntag für den SV Kemnath, wenn mit dem 1. FC Rötz der Tabellenführer aufläuft. Bild: mhs
Lokales
Schwandorf
26.09.2015
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Zwei Spieltage ohne Sieg. Um in der Kreisliga West aber vorne weiter ein Wörtchen mitsprechen zu können, muss endlich wieder ein Dreier her. Und den will der FC Wernberg im Heimspiel gegen die "Zweite" aus Ettmannsdorf.

(hür) Der FC Wernberg war nun in zwei Spieltagen nacheinander ohne Sieg und möchte morgen zu Hause gegen den SC Ettmannsdorf II die Kehrtwende herbeiführen um weiter in der Spitze der Kreisliga mitmischen zu dürfen. Wernbergs Erfolgstrainer Erwin Zimmermann ist dennoch in keiner Weise enttäuscht von seiner Mannschaft sondern blickt zuversichtlich nach vorne. "Wir waren in Rötz nicht schlechter und wenn wir weiter so arbeiten werden wir unsere Ziele erreichen", so Erwin Zimmermann. Die Gäste aus Schwandorf besiegten letzte Woche zu Hause den TSV Nittenau und distanzierten sich wieder etwas von der Abstiegszone. In Wernberg lautet die Marschroute nicht zu verlieren und in der Abwehr weiter diszipliniert zu arbeiten.

ASV Burglengenfeld II       So. 14       FC Schmidgaden
Die knappe 1:2-Niederlage in OVI-Teunz wirft die Elf von Trainer Robert Rödl nicht aus der Bahn. Die Bayernligareserve befindet sich auf dem besten Weg, ihre Ziele zu erreichen. Am Sonntag möchte sie ihre Heimspielstärke unter Beweis stellen und drei einfahren. Der Gast kann wieder auf die Brüder Simon und Alex Schimmer zurückgreifen, die vorige Woche gefehlt hatten. Auch Offensivspieler Simon Werner kehrt in die Mannschaft zurück. Hingegen wird Johannes Barthel die nächste Zeit nicht mehr auflaufen. Der Schmidgadener brach sich im Spiel gegen Weidenthal/Guteneck das Schlüsselbein und wurde unter der Woche operiert.

TSV Winklarn       So. 15.15       Dürnsricht/Wolfring
In unveränderter Formation gilt es für den TSV Winklarn, gegen einen unmittelbaren Kontrahenten um den Ligaverbleib, die drei Zähler zu Hause zu behalten. "Uns hilft kein Lamentieren über mangelndes Glück, vielmehr müssen wir uns das Glück erarbeiten", so Trainer André Schille. Die Außenpositionen gilt es gegen Fensterbach offensiv besser in Szene zu setzen, als zuletzt. Die Gäste sind hochmotiviert und wollen aus dem Tabellenkeller entkommen. "Ich habe den Spielern gesagt das wir nicht so schlecht sind, wie es die Tabelle aussagt. Wir selbstbewusster auftreten", so Trainer Christian Adler vor seinem ersten Auswärtsspiel. Personell hingegen ist bei den DJK-lern noch keine Besserung in Sicht. Zusätzlich zum ohnehin kleinen und angeschlagenen Kader ist Max Klebl im Urlaub.

SV Kemnath       So. 15.15       FC Rötz
"Gegen den Tabellenführer haben wir nichts zu verlieren", so Kemnaths Trainer Florian Beinhölzl, der eine hundertprozentige Einsatzbereitschaft fordert, um das Spiel so lange wie möglich offen gestalten zu können. Darüber gilt es für die Gastgeber, die Schlüsselspieler der Rötzer im Zaum zu halten und aus einer kontrollierten Defensive über Konterfußball zum Erfolg zu kommen. Der FC Rötz musste den Sieg im Spitzenspiel gegen den FC Wernberg mit der Roten Karte für Ben Loibl teuer bezahlen. "Der Platzverweis war nicht vertretbar und nur der Schiedsrichter wusste warum er so entschieden hat", hadert der Rötz Coach Walter Wanninger, mit der Leistung des Offiziellen. Beim Gastspiel in Kemnath muss der Tabellenführer zudem auf Torgarant Jan Havlicek urlaubsbedingt verzichten.

FC Wernberg       So. 15.15       SC Ettmannsdorf II
Trotz der bitteren Niederlage in Rötz war FC-Trainer Erwin Zimmermann keineswegs enttäuscht. "Wir waren über weite Strecken des Spiels engagierter und die bessere Mannschaft. Wir hätten mindestens einen Zähler verdient gehabt", so der Wernberger Coach. Für das Heimspiel gegen vermeldet Wernberg Bestbesetzung.

Gästecoach Sebastian Hierl freute sich über den Sieg gegen den TSV Nittenau und fährt nun befreit und unbeschwert nach Wernberg. "Wir haben dort nichts zu verlieren und werden entsprechend agieren", so der Trainer. Der Kader des SC Ettmannsdorf wird wieder besser besetzt sein. "Wenn uns die Chance geebnet wird für eine Überraschung zu sorgen, werden wir dankend zugreifen", so der SC-Coach.

TSV Nittenau       So. 15.15       FC OVI-Teunz
Der TSV Nittenau möchte im Spiel gegen die zuletzt so erfolgreichen Gäste deren Stärken von Beginn an neutralisieren und das schwache Spiel der Vorwoche abhaken. "Wir waren gerade in Halbzeit eins viel zu harmlos und müssen uns jetzt wieder besser organisieren", gibt sich Nittenaus Trainer Roland Oberndorfer zuversichtlich. Johannes Michl ist nach seinem Urlaubs wieder mit im Kader. Hinter dem Einsatz von Michael Hartl steht verletzungsbedingt ein Fragezeichen. Für Gästetrainer Jürgen Schönfelder ist dieses Spiel ein wichtiger Schritt. "Wir wollen den vierten Tabellenplatz festigen und deswegen zählt nur ein Sieg. Auf der Torhüterposition wird Christian Böl durch Christian Schinner ersetzt.

Weidenthal/Guteneck       So. 15.15       Schönseer Land
Nachdem Weidenthal/Gutenecks Trainer beim 2:0-Erfolg in Schmidgaden vollends zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war, möchte er jetzt einen Schritt nach vorne machen. "Meine Spieler sollen das Selbstverständnis haben, auch spielerisch mithalten zu können. Sie sollen Akzente setzen", fordert Christian Hechtl seine Mannschaft auf. Schwer wiegt der erneute Ausfall von Thomas Großmann, der sich erneut das Kreuzband gerissen hat und für mehrere Monate fehlen wird.

Die Gäste verloren am Wochenende laut Aussage von Coach Georg Salomon hochverdient gegen den an diesem Tag besseren TSV Tännesberg. Bei den heimstarken Sportfreunden sollen mit einem erstmalig kompletten Kader die verlorenen Punkte zurückergattert werden.

TSV Tännesberg       So. 15.15       SpVgg Neukirchen/B.
Tore: Der TSV Tännesberg lieferte eine grandiose und fabelhafte Leistung beim Auswärtssieg in Schönsee ab. "Wir wollen die Lockerheit und den Spaß in Leistung umwandeln und unsere kleine Serie von vier ungeschlagenen Spielen fortsetzen", freut sich Erfolgstrainer Hans-Jürgen Linge. "Jedem macht das Training und das Spiel großen Spaß", so der Tännesberger Trainer, der in unveränderter Formation auflaufen kann.

Endlich platzte bei der SpVgg Neukirchen/Balbini der Knoten und es sieht so aus, als würde die Elf von Trainer Andreas Rogalski eine kleine Aufholjagd starten können. Nächster Härtetest für die Neukirchener ist das Auswärtsspiel in Tännesberg bei dem Noe und Co ihre derzeitige Stärke unter Beweis stellen möchten. Personell lichtet sich Verletztenlazarett, so dass die SpVgg zuversichtlich ist.
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