Wieder Platz für 51 Kinder

Oberbürgermeister Andreas Feller, Leiterin Jasmin Hartinger, Architekt Alfred Popp und Kirchenpfleger Norbert Reischl (von links) besichtigten die Baustelle. Der Kindergarten St. Paul ist zu 70 Prozent saniert. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
04.08.2015
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Der Kindergarten St. Paul wird mit einem Aufwand von 800 000 Euro saniert. Bis November soll alles fertig sein. Der Pfarrsaal ist allerdings dann Geschichte.

800 000 Euro kostet die Sanierung des Kindergartens St. Paul. Zwei Drittel tragen Staat und Kommune, 16 Prozent die Diözese Regensburg und den Rest der Träger, die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Paul. Sie bleibt auch weiter Besitzerin der Immobilie auf dem Weinberg an der Jahnstraße. "Nach 40 Jahren war eine Sanierung fällig", sagt Kirchenpfleger Norbert Reischl. Er erhofft sich vom neuen Kindergarten auch eine Belebung für die Pfarrei. "Auf dass vielleicht wieder mehr Leute in die Kirche gehen".

70 Prozent der Arbeiten seien inzwischen abgeschlossen, erklärte Architekt Alfred Popp dem Oberbürgermeister, der die Baustelle am Dienstag besichtigte. Installation, Estrich, Putz, Wände, Sonnenschutz, sanitäre Anlage, das Elektrische: All dies sei seit Baubeginn im März erledigt worden. Jetzt gehe es noch darum, die Böden zu verlegen, zu fliesen, die Wände und Decken zu streichen, Fenster einzusetzen und die Außenanlagen anzulegen. Anfang November soll Einweihung sein.

Dann können die 51 Mädchen und Buben in den zweigruppigen Kindergarten zurückkehren. Zusammen mit den sieben Erzieherinnen und der Leiterin Jasmin Hartinger. Während der Bauzeit sind die Kinder im Pfarrheim St. Paul und im Piusheim untergebracht. Von der Sanierung ausgeklammert wurde das Flachdach, das erst 2004 erneuert wurde. Auch die Außenfassade bleibt weitgehend erhalten. Stillgelegt wird aus Brandschutzgründen der ehemalige Pfarrsaal im Keller des Gebäudes. Den Sanitärbereich haben die Bauarbeiter komplett entkernt und erneuert. Die Planer schufen auch Strukturen für eine Mittagsgruppe, die ein Essen bekommt. Akustikdecken und neue Türen garantieren den erforderlichen Schallschutz. Für alle Fälle ist sogar ein Wickelraum mit Kommode eingerichtet worden. Bei einem Tag der offenen Tür, verbunden mit einem Pfarrfest, wird die Bevölkerung Gelegenheit zur Besichtigung bekommen.
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