Wohnheim für Asylbewerber

Das Gemeinschaftshaus in Dachelhofen soll zur Aufnahme von Flüchtlingen umgebaut werden. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
12.03.2015
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Ein Investor, die Sunnyhome GbR in Wackersdorf, will den nördlichen Trakt des Gemeinschaftshauses in Dachelhofen zu einem Wohnheim für Asylbewerber ausbauen und hat dazu bei der Stadt einen Antrag auf Nutzungsänderung gestellt.

Oberbürgermeister Andreas Feller informierte die Mitglieder des Bauausschuss bei der Sitzung am Dienstag über das Vorhaben. 59 Flüchtlinge sollen nach dem Umbau in dem früheren Lokal mit Pension unterkommen. Für die Mitglieder des Bauausschusses gab es keinen sachlichen Grund, das Vorhaben abzulehnen. Grünen-Stadträtin Marion Juniec-Möller will den Investor allerdings dazu bewegen, einen Aufenthaltsraum zu schaffen, der den Bewohnern die Integration erleichtere.

Auf Betreiber einwirken

"Wir haben hier lediglich über die Nutzungsänderung zu befinden", entgegnete CSU-Sprecher Franz Radlinger. Die Stadt habe keine rechtliche Handhabe und könne lediglich versuchen, auf den Betreiber einzuwirken. Dies empfahlen die Mitglieder des Bauausschusses der Stadtverwaltung dann auch und stimmten im Übrigen dem Antrag des künftigen Betreibers zu.

Im südlichen Trakt des Gemeinschaftshauses hat die Immanuel-Gemeinde eine Bleibe gefunden. Die Religionsgemeinschaft stellte ebenfalls einen Antrag auf Nutzungsänderung des Sportgemeinschaftshauses und den Ausbau zu einem religiösen Gemeindezentrum mit Kinderbetreuung.

Im Zuge der Abstufung der B15 erneuert das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach das Geländer der Adenauerbrücke und zwingt damit die Stadt an dieser Stelle zur Erneuerung der Beleuchtung.

Die Ausschussmitglieder entschieden sich für die Variante "City Spirit mit blauem Ring und LED-Technik", die der Kommunalbetreuer der Bayernwerke, Johann Seebauer, empfahl. Seine Argumente überzeugten das Gremium. Ein Ersatz der bestehenden Leuchtbänder würde 156 000 Euro kosten und pro Jahr Wartungskosten von 4100 Euro verursachen, verbunden mit einer schlechteren Ausleuchtung der Straße. 30 Leuchtmasten der Marke "City Spirit" kosten dagegen nur 130 000 Euro, sind energiesparender und wartungsfreundlicher und sollen die 159 bestehenden Leuchtkörper im Geländer ersetzen.

Neue Ampeln

7 670 000 Euro investiert die Stadt in das neue Hoch- und Tiefbauprogramm, das der Leiter des Stadtbauamtes, Roland Stehr, und die Sachgebietsleiterin für Hochbau, Barbara Hellerbrand, vorstellten.

Dazu gehört auch die Errichtung von Ampelanlagen an der Wackersdorfer-, Senefelder- und Sandstraße, die in diesem Jahr für 80 000 Euro installiert werden und den Schülern das Überqueren der Straße erleichtern soll.
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