Wolf-Stiftung ehrt Oberpfälzer Prüflinge
Gute Leistung rentiert sich

Die Stiftungsgründer Marianne (rechts) und Reinhard Wolf (links) sowie die Beiratsmitglieder Heiner Sauren (Zweiter von links) und Fritz Neumüller (Zweiter von rechts) überreichten dem erfolgreichen Nachwuchs im Metzgerhandwerk Förderpreise in Höhe von insgesamt 5000 Euro. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
05.10.2014
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Sie haben sich mächtig angestrengt und ein tolles Ergebnis bei den Prüfungen eingefahren. Nun gab es von der Wolf-Stiftung die Anerkennung in Form von Prämien. Damit wurde auch ein Novum in der Stiftungsphilosophie umgesetzt.

Maximilian Spies (19) aus Schmidmühlen hat im elterlichen Metzgereibetrieb gelernt und schloss die Prüfung mit der Note 1 in der Praxis und der Note 2 in der Theorie an. Damit war er der beste Absolvent unter allen Oberpfälzer Prüflingen und durfte sich über eine Prämie von 1000 Euro freuen, die die Wolf-Stiftung dafür ausgelobt hatte.

Ansehen verbessern

600 Euro erhielt Katrin Haubner aus Fuchsmühl als zweitbester Prüfling. Die 36-jährige hatte nach der Schule eine Kochlehre gemacht, dann eine Familienzeit genommen und schließlich mit einer Metzgerlehre eine neue berufliche Herausforderung gesucht. Sebastian Zagel aus Neukirchen bekam 400, Johannes Leidl aus Dietfurt 300 und Markus Bauer aus Hirschau 200 Euro. Die Wolf-Stiftung stellte nicht nur den besten Metzgerlehrlingen Förderpreise von 2500 Euro in Aussicht, sondern vergab die gleiche Summe auch an die Absolventen im Metzger eiverkauf. Hier gingen 1000 Euro an Patrick Hein aus Weiden, 600 Euro an Selina Kosowski aus Brennberg, 400 Euro an Nadine Reinhardt aus Neustadt, 300 Euro an Ramona Käs aus Pechbrunn und 200 Euro an Marion Adlhoch aus Regensburg. Zur Gesellenprüfung waren 60 Kandidaten angetreten.

"Wir wollen damit nicht nur den talentierten Nachwuchs fördern, sondern auch das Ansehen unseres Berufsstandes verbessern", betonte Stiftungsvorsitzender Reinhard Wolf bei der Preisverteilung. Das Metzgerhandwerk gehöre zu den ältesten Branchen und habe völlig zu Unrecht ein Image-Problem. Der Metzger von heute habe nur noch wenig zu tun mit dem früherer Zeiten.

Gute Aufstiegschancen

Beiratsvorsitzender Heiner Sauren ermunterte die Absolventen, den Schwung der guten Prüfung mitzunehmen für den Start zu einer beruflichen Karriere im Metzgerhandwerk. "In kaum einem anderen Beruf hat ein tüchtiger Jugendlicher so gute Aufstiegschancen", versicherte Heiner Sauren.

Die im Jahr 2000 gegründete Marianne-und-Reinhard-Wolf-Stiftung hat bislang nur in Not geratene Familien und Einzelpersonen unterstützt und in dieser Zeit über 1000 Antragstellern mit mehr einer Million Euro geholfen. Jetzt erweiterte der Stiftungsbeirat die Empfängerliste und lobte erstmals einen Begabtenförderpreis für die besten Prüflinge des Metzgerhandwerks aus.
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