Zu heiß im Bauch

Kein durchschnittlicher Arbeitstag für die Hebammen und Gynäkologinnen am Krankenhaus St. Barbara: Am Montag kamen dort innerhalb von 15 Stunden sieben Babys zur Welt. Das, so resümierte Oberärztin Dr. Ursula Stern am Dienstag, komme ja nun wirklich nicht alle Tage vor! Bild: Claudia Seitz
Lokales
Schwandorf
11.08.2015
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Janik, Irlana, Elyas, Luca, Marie, Greta und Joel - so heißen die sieben neuen Erdenbürger, die am Montag sowohl ihre Eltern als auch das Personal am Krankenhaus St. Barbara zum Schwitzen brachten. Siebenmal Leben und insgesamt 22 660 Gramm Lebendgewicht sorgten zwischen 4 Uhr morgens und 19.06 Uhr abends für Hochbetrieb in den drei Schwandorfer Entbindungsräumen.

Insgesamt fünf Hebammen, drei Assistenzärztinnen und Oberärztin Dr. Ursula Stern befanden sich quasi im Dauereinsatz. Und noch während sie gestern noch vom montäglichen Kindersegen schwärmte, wurden die nächsten Geburten vermeldet. 363 Babys haben bis Dienstagvormittag in diesem Jahr bereits in dieser Klinik das Licht der Welt erblickt, "und ein bis zwei sind heute noch in Arbeit", fügte Hebamme Brigitte Beuke hinzu.

Sie wagte es auch, eine Erklärung für den Babyboom abzugeben: "Die Hitzegewitter liegen schon in der Luft. Wenn es blitzt und donnert, kommen auffällig viele Kinder zur Welt. Aber unseren sieben Montagskindern war es im Bauch einfach zu heiß, sie konnten die angekündigte Abkühlung nicht mehr abwarten."
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