Zuchtviehauktion: Sechs Jungbullen gehen in Prüfungseinsatz - Auch Zuchtkälber bringen bessere ...
Preise für Jungkühe steigen weiter

Lokales
Schwandorf
17.02.2015
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Bei der Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz am Mittwoch in der Schwandorfer Naabhalle herrschte von Beginn an eine lebhafte Nachfrage nach Zuchttieren. Trotz eines umfangreichen Angebotes an weiblichen Zuchtkälbern erhöhten sich die Verkaufserlöse gegenüber dem Vormonat. Bei der anschließenden Großviehauktion stiegen die Erlöse nochmals leicht an. Das teilte das Tierzuchtzentrum mit. Sechs hoffnungsvolle Jungbullen gingen nach dem Zuchtviehmarkt zum Prüfungseinsatz an die Besamungsgenossenschaft Marktredwitz-Wölsau, den Besamungsverein Neustadt an der Aisch sowie an die Oberösterreichische Besamungsstation Hohenzell. Weitere vier Jungbullen konnten in den Natursprung verkauft werden.

Mit 64 aufgetriebenen, frischmelkenden Jungkühen war die Auktion für die Jahreszeit nur mittelmäßig beschickt. Bei lebhafter Nachfrage fanden die angebotenen Jungkühe innerhalb kurzer Zeit ihre neuen Besitzer. Gegenüber der Vorauktion zogen die Erlöse nochmals etwas an und sorgten für gute Stimmung bei den Verkäufern.

Nur einige Tiere mit größeren Mängeln konnten nicht abgesetzt werden. Jungkühe aus Anbindehaltung erfreuten sich ebenso guter Nachfrage wie laufstallgewohnte Tiere. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung lag diesmal bei überdurchschnittlichen 28,8 Kilogramm Milch. Die zwei aufgetriebenen Kühe mit mehreren Kalbungen konnten bei ebenfalls gutem Preisniveau den Besitzer wechseln.

Gut beschickt war der Markt für weibliche Zuchtkälber mit 97 Tieren. Bei lebhafter Nachfrage und gegenüber der letzten Auktion höheren Erlösen konnten die angebotenen Tiere rasch abgesetzt werden. Weibliche Zuchtkälber mit guter Abstammung und Entwicklung waren gefragt und erzielten gute Erlöse. Bei der Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 9. Februar waren durchweg gute Erlöse zu erzielen.

Bei einem Durchschnittsgewicht von 92 Kilogramm wurde ein Erlös von 5,95 Euro (inclusive Steuer) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Je männlichem Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 529 Euro (mit Steuer) anlegen.
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