Zum Schutz der Einsatzkräfte

Oberbürgermeister Andreas Feller überreichte Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer die Fernbedienung für den neuen Verkehrssicherheitsanhänger (Mitte). Mit im Bild Fördervereinsvorsitzender Andreas Hohler, stellvertretende Bürgermeisterin Martina Englhardt (von rechts) und Landrat Thomas Ebeling (links) . Bild: rid
Lokales
Schwandorf
03.05.2015
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Getreu ihrem Leitspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" zogen die Vertreter der 15 städtischen Feuerwehren am Samstag von der Feuerwehrwache zur Jakobskirche, um dort gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Zum Florianstag erhielt die Stützpunktfeuerwehr ein Geschenk.

Fördervereinsvorsitzender Andreas Hohler übergab an Oberbürgermeister Andreas Feller einen Anhänger zur Absicherung von Unfallstellen. Das Gerät stammt von der Autobahnmeisterei Neumarkt, die den Wagen nach einem Unfall zum Kauf anbot. Der Förderverein erwarb den beschädigten Anhänger für 500 Euro und ließ ihn in der städtischen Werkstatt herrichten.

Oberbürgermeister Andreas Feller bedankte sich dafür und reichte die Fernsteuerung symbolisch an den Kommandanten Helmut Mösbauer weiter. Der Stadtbrandinspektor erläuterte die Einsatzmöglichkeiten. Ein Löschfahrzeug zieht den Anhänger zur Brand- oder Unfallstelle und kann auf dem Weg dorthin bereits den Autoverkehr steuern. "Vor Ort dient der Anhänger dem Schutz der Einsatzkräfte", betonte Helmut Mösbauer.

Der Festtag begann mit einem Kirchenzug. Stadtpfarrer Hans Amann erinnerte an das Leben des römischen Soldaten Florian, der im Jahre 304 für seinen christlichen Glauben in den Tod ging. Es entwickelten sich zahlreiche Legenden, die den Verstorbenen schließlich zum "Wasserheiligen" und Schutzpatron der Feuerwehrleute, Kaminkehrer, Schmiede, Bierbrauer und Töpfer sowie zu einem der 14 Nothelfer werden ließen. Der Heilige Florian gilt seit dem 16. Jahrhundert als Schutzpatron der Feuerwehrleute. Seit 1975 ist "Florian" die einheitliche Funkrufnummer der Feuerwehren in Deutschland.

"Florian war ein aufrechter und standhafter Christ", betonte Pfarrer Hans Amann. Mit seiner Nächstenliebe sei er gerade den Feuerwehrleuten ein Vorbild. Die Wertegemeinschaft habe sich dem Dienst am Nächsten verschrieben und leiste damit einen "unbezahlbaren Mehrwert für die Gesellschaft".
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