Zwei Hütten brennen nieder

Lokales
Schwandorf
07.12.2015
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Möglicherweise war am Wochenende rund um den Klausensee ein Feuerteufel unterwegs. In der Nacht auf Sonntag brannten zwei Fischerhütten. Laut Polizei kamen vermutlich Brandbeschleuniger zum Einsatz.

(doz/ggö) Zeitlich liegen die beiden Vorfälle nah beieinander, was auf eine Verbindung hindeuten könnte, wenngleich es noch keine gesicherten Beweise dafür gibt. Um 23.14 Uhr und um 0.40 Uhr mussten die Feuerwehren Büchelkühn und Klardorf ausrücken, um zu löschen. Einmal mussten sie zu einer Hütte, die an einem Verbindungsweg stand, der von der Lange Straße in Dachelhofen abzweigt. Dort entstand ein Schaden von rund 3000 Euro.

Eine zweite Hütte brannte in Oberweiherhaus, am westlichen Lohenweiher, nahe der Autobahnausfahrt "Schwandorf-Süd". Sie wurde total zerstört, der geschätzte Schaden liegt bei 6000 Euro. Nur noch einige verkohlte Balken liegen am Boden auf einer kleinen Landzunge, die in einen Kiesweiher ragt. Verbogene Eisenschienen erinnern daran, dass hier mal ein Holzhaus stand. Dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es wohl zu verdanken, dass die umliegenden Bäume keinen größeren Schaden genommen haben und sich der Brand ausweitete. Der Ort liegt zwar etwas abgelegen zwischen Büchelkühn und dem ehemaligen Bayernwerk-Gelände, ist aber über einen befestigten Weg gut erreichbar.

Laut Polizei ist "ein Zusammenhang möglich, aber nicht gewiss". Zudem sei in einer Arbeits-Halle aus Holz ebenfalls "vermutlich Brandbeschleuniger" gefunden worden. Zu einem Feuerausbruch kam es dort nicht. Warum, ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei Amberg hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf unter 09431/4301-0 zu melden.
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