Altlandrat spricht bei Mitgliederehrung des SPD-Ortsverbandes
Liedtke fordert mehr Geschlossenheit

Der SPD-Ortsverband ehrte langjährige Mitglieder. Das Bild zeigt von links: Vorsitzender Manfred Schüller, Willi Eiber, Irene Hey, stellvertretende Vorsitzende Sandra Gierl, Herbert Winkler, Bezirksvorsitzender Franz Schindler, Wolfgang Urbatzka, Ulrike Roidl und Volker Liedtke. Bild: rid
Politik
Schwandorf
21.12.2015
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Als sich Volker Liedtke vor über 30 Jahren der SPD anschloss, lag die Partei bei über 40 Prozent. Heute sind es noch 25. Mit wenig Perspektive nach oben.

Der Altlandrat sucht nach Gründen. Die "Große Koalition" werde der SPD nicht gut bekommen, befürchtet Volker Liedtke. Bei einer Versammlung des Ortsverbandes am Sonntag im Gasthaus Baier fand er es zwar gut, "dass die Sozialdemokraten mitregieren". Der Nachteil: "Die SPD kann sich zu wenig profilieren". Zudem vermisst der Bezirksrat die Geschlossenheit in seiner Partei. Die Art und Weise, wie die Delegierten den Parteivorsitzenden "abgewatscht" haben, findet Volker Liedtke "beschämend". Er spürt die Sehnsucht der Mitglieder nach einer Führungskraft wie Helmut Schmidt, "die ihnen Orientierung gibt in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist". Respekt zollt Volker Liedtke jenen Mitgliedern, die der SPD seit Jahrzehnten die Treue halten. So wie Elisabeth Kluzik (60 Jahre) und Andreas Metz (50 Jahre). Beide wären am Sonntag geehrt worden, mussten aber aus gesundheitlichen Gründen absagen. Urkunde und Nadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Irene Hey und Willi Eiber. Seit 30 Jahren halten Wolfgang Urbatzka und Herbert Winkler der Partei die Treue.
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