Barbara Roidl neue Unterbezirksvorsitzende
Einmischen für eigene Zukunft

Barbara Roidl (vorne, Mitte) ist neue Vorsitzende der Jusos im Unterbezirk Schwandorf/Cham. Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (links) forderte das neue Führungsteam auf, sich in die Politik einzumischen. Bild: hfz
Politik
Schwandorf
27.06.2016
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Die Jusos, Nachwuchsorganisation der SPD im Unterbezirk Schwandorf Cham, haben einen neuen Vorstand. Als Vorsitzende wurde Barbara Roidl aus Fronberg und als ihr Stellvertreter Fabian Berger aus Burglengenfeld gewählt. Ein neues Team steht ihnen zur Seite.

Sebastian Bösl, Maximilian Feicht, Louis Illan, Stefan Islinger, Regina Ittner, Julian Ittner, Peter Strahl und Peter Wein sind nunmehr Beisitzer. Zehn Delegierte schickte der Unterbezirk am Samstag zur Bezirkskonferenz. Mit der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder wurden anschließend bundespolitische Themen diskutiert, heißt es in einer Mitteilung der Jusos.

Schieder sicherte dem neuen Vorstand ihre Unterstützung zu und wünschte sich ausdrücklich die Einmischung junger Menschen in die Politik. "Es ist euere Zukunft, für die wir arbeiten, deswegen meldet euch zu Wort!", sagte die Abgeordnete. Es gibt eine Reihe von Themen, die sie mit den Jusos gerne gemeinsam verfolgen möchte: Bildung und Ausbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Integration von jungen Flüchtlingen und Gerechtigkeit.

Endlich, so Schieder, werde im Herbst die neue BAföG Reform in Kraft treten. Die Studierenden erhalten mehr Förderung und über eine neue Einkommensgrenze würden mehr Familien in den Genuss von BAföG kommen.

Der Bund werde weiter in den Ausbau der Kinderbetreuung investieren. Denn wer wolle, dass junge Menschen sich für Familie und Kinder entscheiden, müsse die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Gute Bildung sei auch die Voraussetzung für mehr soziale Gerechtigkeit. Ziel müsse sein, Bildung von der Kinderkrippe bis zum Studium kostenfrei zu gestalten. Allerdings könnten die Kosten dafür nicht den Kommunen aufgebürdet werden. Hier seien Bund und Land gefordert. Intensiv diskutierten die Anwesenden über die Angebote und Möglichkeiten zur Integration von jungen Flüchtlingen. Hier gab es viel Anerkennung für alle Akteure im Landkreis Schwandorf. Über ein beherzteres und nachhaltigeres Engagement in der Entwicklungspolitik und den Einsatz für internationale Gerechtigkeit müsse versucht werden, den Menschen ein Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen und weitere Flüchtlingsströme zu vermeiden. Die neue Vorsitzende Barbara Roidl stellte die geplanten Aktivitäten vor.
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