CSU Bubach feiert 50-jähriges Bestehen
Vertrauen zurückgewinnen

CSU-Ortsvorsitzender Richard Graf (links) überreichte die Ehrenurkunde stellvertretend an Josef Lautenschlager jun. (rechts). Bild: Hirsch
Politik
Schwandorf
11.10.2016
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Die 50-Jahrfeier des CSU-Ortsverbandes Bubach stand unter keinem guten Stern. Der Festredner sagte kurzfristig ab, und das einzig noch lebende Gründungsmitglied war erkrankt.

Vorsitzender Richard Graf erinnerte am Freitagabend im Gasthaus Koller an das Jahr 1966, als Parteivorsitzender Franz-Josef Strauß nach Burglengenfeld kam und der spätere Bundestagsabgeordnete Dr. Dionys Jobst die Gelegenheit nutzte, für die Gründung weiterer Ortsverbände zu werben.

Michael Vollath hob im gleichen Jahr den CSU-Ortsverband Bubach aus der Taufe. Mit dabei war der damals 25-jährige Josef Lautenschlager, der als einziges Gründungsmitglied noch lebt. Ihm wollte Vorsitzender Richard Graf am Freitag eine Urkunde überreichen. Doch Josef Lautenschlager war erkrankt und ließ sich von seinem Sohn, Josef Lautenschlager jun., vertreten. Aus der Gründerzeit gibt es keine schriftlichen Unterlagen. Vorsitzender Richard Graf weiß deshalb auch nicht, wie viele Mitglieder den Ortsverband gegründet haben. 2007 zählte er nur noch drei Mitglieder und stand vor der Auflösung. Heute hat der Ortsverband 19 Mitglieder. Richard Graf ist seit neun Jahren Vorsitzender.

Zu einem Stadtratssitz hat es für Bubach bislang noch nicht gereicht. Ortssprecher Josef Damm vertritt die Interessen des Ortsteils. Eigentlich sollte der Europaabgeordnete Albert Deß die Festrede halten. Er sagte aber kurzfristig ab. Dafür war die Schwandorfer CSU-Ortsvorsitzende Martina Engelhardt-Kopf gekommen, um zum Jubiläum zu gratulieren. "Wir wollen verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen", sagte MdB Karl Holmeier. Die Union müsse im Bund die bestimmende Kraft bleiben und "Rot-Rot-Grün" verhindern. CSU-Kreisvorsitzender MdL Alexander Flierl will im ländlichen Raum Lebensqualität schaffen, "damit die jungen Leute hier bleiben". Und Pfarrer Peter Wolz appellierte an die CSU, "christlich-soziale Politik" zu betreiben und etwas gegen die zunehmende Altersarmut zu tun.
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