Die Möglichkeit zum kostenfreien WLAN
Für jede Kommune

Politik
Schwandorf
10.02.2016
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Beim Kreisverband der Jungen Union Schwandorf ist die Freude groß darüber, dass der Freistaat Bayern die Finanzierung des kostenfreien WLAN in allen Kommunen übernimmt. Die Schwandorfer JU-Vertreter haben das Thema erst kürzlich bei einem Besuch des Heimatministers im Landkreis angesprochen und ein Schreiben übergeben, in dem um die Ausweitung des Angebots an kostenlosem WLAN gebeten wurde.

Dies sichert jetzt Minister Markus Söder dem Stimmkreisabgeordneten Alexander Flierl zu. "Mit BayernWLAN soll bis 2020 ein dichtes Netz von 10 000 Hotspots an 5000 Standorten im Freistaat geknüpft werden. Hotspots sollen an geeigneten staatlichen Behörden eingerichtet werden", berichtet der Abgeordnete. "Kommunen können freies WLAN über einen Rahmenvertrag des Freistaats beziehen. Bayern wird darüber hinaus pro Kommune die Ersteinrichtungskosten für zwei kommunale Hotspots übernehmen", so Flierl. Die Kommunen entscheiden selbst, wo sie das BayernWLAN anbieten wollen. Hotspots an staatlichen Behörden ergänzen dabei die kommunalen Hotspots. Voraussetzung für die Übernahme der Einrichtungskosten ist lediglich die Nutzung des BayernWLAN-Rahmenvertrags durch die Kommune. Die Kommune trägt die Betriebskosten und kann die Konditionen des Rahmenvertrags für weitere Standorte nutzen.

Der Rahmenvertrag wird Ende März 2016 geschlossen. Über die genauen Konditionen wird anschließend informiert. Die Einführung beginnt Ende Juni 2016 mit Unterstützung des BayernWLAN Zentrums Straubing. Schon heute sollten die Kommunen überlegen, wo sie BayernWLAN einrichten wollen, appelliert die JU-Kreisvorsitzende und Kreisrätin Bettina Bihler in einer Pressemitteilung.
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