Doppelspitze am Ruder

Die "Grünen" wählten einen neuen Kreisvorstand. Das Bild zeigt von links: Rudi Sommer, Marion Juniec-Möller, Paul Groß, Elisabeth Bauer, Tina Winklmann, Manfred Pfauntsch und Reinhold Schmalzbauer. Bild: Hirsch
Politik
Schwandorf
11.04.2016
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Der Kreisverband der "Grünen" hat eine neue Führungsspitze: Für Reinhold Schmalzbauer (Burglengenfeld), der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, rückte die bisherige Beisitzerin Tina Winklmann (Schwandorf) nach. Sie bildet nun zusammen mit Elisabeth Bauer (Nittenau) die neue Doppelspitze.

Dem Vorstand gehören ferner Kassenverwalterin Marion Juniec-Möller, Schriftführer Reinhold Schmalzbauer sowie die Beisitzer Paul Groß, Franziska Dobler und Manfred Pfauntsch an. Das ergaben die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung.

Am 24. April jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 30. Mal. Die "Grünen" erinnern daran um 14 Uhr am Franziskus-Marterl im Taxöldener Forst und anschließend (ab 17 Uhr) im Freizeitzentrum Bruck. Dort, wo am 1. März 1986 der CSU-Bezirksparteitag mit Franz-Josef Strauß stattgefunden hat. Vom 25. bis 27. Mai unternimmt der Kreisverband auf Einladung des Abgeordneten Uwe Kekeritz eine politische Bildungsreise nach Berlin.

Am "Tag der Umwelt" (5. Juni) starten die Teilnehmer zu einer Radl-Sternfahrt mit dem Ziel "Penting". Nach der Besichtigung des Windrads geht es zum gemütlichen Teil ins Gasthaus Irlbacher. Am 28. Juni erwartet der Kreisverband die beiden Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek und Beate Walter-Rosenheimer und wird die geplante Hühnermastanlage bei Kapflhof thematisieren. Beim Sommerfest am 23. Juli auf dem Schwandorfer THW-Gelände ehrt die Partei langjährige Mitglieder.

Am Welt-Vegetariertag am 1. Oktober lassen sich die Teilnehmer im Gasthaus Jakob in Nittenau ein vegetarisches Drei-Gänge-Menü servieren. Mit einer Aktion will sich der Kreisverband am Welt-Tierschutztag am 4. Oktober beteiligen. Ebenso am internationalen Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November.

Im vergangenen Jahr haben sich die "Grünen" mit dem Tabuthema "Prostitution" beschäftigt, über die Fluchtursachen debattiert, den Waffenhandel verurteilt und die Energie- und Entwicklungspolitik zum Thema von Veranstaltungen gemacht.
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