Dr.-Martin-Luther-Straße wird umgestaltet
Ein bisschen Platz für Bäume

Die Dr.-Martin-Luther-Straße wird umgestaltet. Einen Gehsteig wird es nur noch auf der südlichen Seite (im Bild links) geben, der wird dafür gut 1,80 Meter breit. Die Fahrbahn wird 3,50 Meter breit, im Norden wird ein Mehrzweckstreifen für Parkplätze gebaut. Die vorgesehene Gestaltung lehnt sich an die Augustin- und Bahnhofstraße an. Bild: Hösamer
Politik
Schwandorf
03.05.2016
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Neues Gesicht für die Dr.-Martin-Luther-Straße: Der Bauausschuss billigte am Dienstag einhellig das von der Verwaltung vorgelegte Konzept. Fußgänger werden sich neu orientieren müssen.

Mehrzweckstreifen


Größte Änderung gegenüber dem Bestand: Es wird nur noch einen Gehsteig auf der Seite der Erlöserkirche geben. Der wird dafür gut 1,80 Meter breit. Dann folgen 3,50 Fahrbahn und ein rund 2,40 Meter messender Mehrzweckstreifen auf der nördlichen Straßenseite. Dort liegen nur noch Notausgänge, die Straßenfront wird durch die Rückseite des Elisabethenheims geprägt. Die Begrünung wird eher spärlich. Das liegt daran, dass im Straßenuntergrund viele Leitungen liegen, bis hin zu einer 20-kV-Stromtrasse des Bayernwerks. Bäume wird es dort geben, wo Freiflächen auf dem Grund des Elisabethenheims erlauben, dass sich "die Kronen auch entfalten können", sagte Roland Stehr.

Die Verkehrsführung bleibt: Einbahnstraße von der Bahnhof- Richtung Schützenstraße, dann beide Fahrtrichtungen bis zur Höflinger Straße. Das kurze Stück werde vor allem als Zufahrt zu den Döpfer-Schulen genutzt, sagte Stehr. Der Ausschuss billigte den Entwurf, der mit Kosten von etwa 400 000 Euro verbunden sein wird.Die Verwaltung wird nun um Zuschüsse aus der Städtebauförderung werben.

Ortstermin an Klitta-Straße


Nahe der Dr.-Georg-Klitta-Straße sollen zwei Mehrfamilienhäuser entstehen. Auf Vorschlag von Bürgermeisterin Ulrike Roidl (SPD), die die Sitzung leitete, wurde der Punkt abgesetzt. Der Bauausschuss will sich die Gegebenheiten bei einem Ortstermin ansehen. Nachbarn haben Einwände vorgebracht. Eine geplante Wohnanlage an der Falkenauer Straße passierte den Bauausschuss ohne Gegenstimme. Ebenso das Vorhaben des Bayernwerks, das ehemalige E-Werk an der Ettmannsdorfer Straße abzureißen und durch ein neues Bürogebäude zu ersetzen.

Die neue Adresse des Schrottplatzes der Firma Lehrer nahe Büchelkühn wird "An der Heide" lauten. "Ein sehr romantischer Name für einen Schrottplatz", sagte Marion Juniec Möller (Grüne). Die Straße wird umbenannt, weil der Lieferverkehr mit der alten Adresse "Büchelkühner Straße" per Navi fehlgeleitet wurde.

Ein sehr romantischer Name für einen Schrottplatz.Marion Juniec-Möller (Grüne) zur Straßenbenennung "An der Heide" bei Büchelkühn
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