Eine unumstößliche Bedingung

Die ostbayerischen CSU-Abgeordneten Albert Rupprecht, Dr. Astrid Freudenstein, Dr. Hans-Peter Friedrich, Reiner Meier, Dr. Silke Launert, Barbara Lanzinger (von links), Alois Karl und Philipp Graf Lerchenfeld (nicht im Bild) haben sich um den verkehrs- und wirtschaftspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe und Wahlkreisabgeordneten für Schwandorf und Cham, Karl Holmeier (rechts), zusammengeschlossen und eine Resolution zum weiteren Umgang mit der geplanten Elektrifizierung der Schienenstrecke Regensburg-
Politik
Schwandorf
08.10.2016
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Lärmschutz muss wesentlicher Bestandteil der Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof werden. Ostbayern soll bis 2022 an die Personen-Fernverkehrsstrecke München-Berlin angeschlossen sein. Das sind die zentralen Punkte einer Resolution von CSU-Abgeordneten.

Anlässlich der Beratungen des Deutschen Bundestages zum Bundesverkehrswegeplan 2030 haben sich die ostbayerischen CSU-Abgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, Alois Karl, Philipp Graf Lerchenfeld, Albert Rupprecht, Dr. Astrid Freudenstein, Barbara Lanzinger, Dr. Silke Launert und Reiner Meier um den verkehrs- und wirtschaftspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe und Wahlkreisabgeordneten für Schwandorf und Cham, Karl Holmeier, zusammengeschlossen und eine Resolution zum weiteren Umgang mit der geplanten Elektrifizierung der Schienenstrecke Regensburg-Hof verabschiedet. Ihre Inhalte stellte MdB Karl Holmeier vor.

Klares Bekenntnis verlangt


"Die Elektrifizierung der Schienenstrecke Hof-Marktredwitz-Regensburg-Obertraubling (Ostkorridor Süd) ist im Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan 2030 in den vordringlichen Bedarf als Maßnahme der Engpassbeseitigung mit Gesamtkosten von 790 Millionen Euro eingestuft worden. Dies wird der Deutsche Bundestag noch in diesem Jahr bestätigen", schickte er voraus. Mit der Resolution wollen die CSU-Mandatsträger die eindeutige Forderung der Ostbayernrunde zum Schutz der Menschen vor zunehmendem Bahnlärm im Zuge des Streckenausbaus auf den Punkt bringen.

Es müsse ein klares und verbindliches Bekenntnis zum Lärmschutz entlang der Schienenverbindungen in Ostbayern gemacht werden. Ohne Lärmschutz werde die Elektrifizierung der Bahnverbindung Regensburg-Hof wenig Unterstützung bei den betroffenen Anwohnern entlang der Strecke finden. Nachdem es seitens der betroffenen Bürger sowie der Bahnspitze in der jüngsten Vergangenheit ausschließlich positive Reaktionen auf diese Lärmschutz-Forderung gegeben hat, müsse der Lärmschutz entlang der Strecke nun zur unumstößlichen Bedingung für den Ausbau werden. Die Umsetzung sei denkbar einfach, denn die Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof brauche nur als "wesentliche Änderung" eingestuft zu werden. Das sei von großer Bedeutung, denn so würde der Ausbau des Lärmschutzes entlang der Strecke automatisch zum Projektbestandteil.

Vorteile für Ostbayern


Insgesamt profitiere der Schienenfernverkehr in der Region Ostbayern sehr vom Bundesverkehrswegeplan 2030. Die jahrelange und unermüdliche Arbeit der CSU-Abgeordneten habe sich da niedergeschlagen. Vor allem die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Regensburg-Hof sei ein wichtiges und wertvolles Signal für ganz Bayern. Neben der verbesserten Anbindung der bayerischen Wirtschaft an die deutschen Seehäfen profitiere der Personenverkehr Richtung Norden ebenfalls vom Ausbau der Strecke. Auch die Deutsche Bahn habe dem Ausbau der Strecke Regensburg-Hof einen besonderen Stellenwert eingeräumt. In dem bereits seit längerer Zeit vorliegendem Fernverkehrskonzept plane die Bahn eine neue Fernverkehrsverbindung von München über Schwandorf nach Berlin - mit Fertigstellung bis Ende 2022. "Das wäre ein großartiger Schritt zur Verbesserung der Anbindung unserer wirtschaftlich ohnehin immer stärker werdenden Region", meinte Holmeier abschließend.
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