Eltern sollen Bedarf für Kinder melden – Fragebogenaktion im Stadtgebiet
Umfrage: Wer braucht Betreuungsplatz?

Politik
Schwandorf
31.03.2016
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(ch/nt) Die Betreuungssituation für Kinder in der Großen Kreisstadt sorgt immer wieder für Diskussionen, auch im Stadtrat. Zuletzt hatte Oberbürgermeister Andreas Feller angekündigt, ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Nun möchte die zuständige Stadtkämmerei mit einer Fragebogenaktion klären, welchen Betreuungsbedarf Eltern für ihre Kinder haben. Das teilte die Stadt mit.

Bis zur 8. Klasse


Die letzte Befragung dieser Art fand im Frühjahr 2013 statt. Dabei geht es nicht nur um Kindergartenkinder und Grundschüler, sondern um sämtliche Kinder im Alter von der Geburt bis hinauf zur 8. Klasse der Haupt- und Mittelschulen. Mit den Zahlen aus dieser Umfrage könne die Stadt den erforderlichen Bedarf feststellen und eine Bedarfsplanung für die kommenden Jahre aufstellen, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus.

Um bedarfsgerecht planen zu können, ist die Stadt auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. "Eine möglichst breite Beteiligung an der bis einschließlich 9. Mai 2016 laufenden Befragungsaktion wäre äußerst hilfreich und notwendig", schreibt die Verwaltung. Denn nur wer seine Bedürfnisse äußert, habe später die Chance, dass diese auch angemessen berücksichtigt werden können.

Erfasst werden die Wünsche der Eltern mit zwei inhaltlich unterschiedlichen Fragebögen. Der erste richtet sich an Eltern mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Fragebogen zwei ist für die Eltern der Kinder, die bereits Schüler der Jahrgangsstufen eins bis acht (an der Haupt- und Mittelschule) sind.

Per Post und an Schulen


Die Verteilung des Fragebogens Nummer eins erfolgt per Brief. Der Fragebogen Nummer zwei wird den Kindern über die Schule ausgehändigt und dort auch wieder eingesammelt. Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2016/17 neu eingeschult werden, erhalten den Fragebogen Nummer zwei ebenfalls über den Postversand. Um einen möglichst hohen Rücklauf der versandten Fragebögen zu erzielen, wurde ein Freiumschlag beigelegt.

Sollten Eltern keinen, oder nicht den passenden Fragebogen erhalten haben, kann dieser im Rathaus Schwandorf (Zimmer 223 oder 208) abgeholt, telefonisch (Rufnummern 09 431 /45-205 oder 45-149) oder per E-Mail (schade.alexander@ schwandorf.de oder neckermann. margrit@schwandorf.de) angefordert werden. Für die Stadt bedeute die Fragebogenaktion vor allem Planungssicherheit.

Nach der Auswertung könne die Verwaltung festlegen, wo Bedarf besteht, wo eigene Ressourcen ausreichen oder umgeschichtet werden können und sie kann mit den Ergebnissen dann Ausbaustufen bis zum Jahr 2019 festlegen. Die Rückgabe der Fragebögen wird bis spätestens 9. Mai dieses Jahres erbeten.
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