Energiewende als großes Ziel

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (Vierte von rechts) sprach in Schwandorf mit ihren Parteifreunden Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, Landtagsabgeordneten Alexander Flierl (von links), Landrat Thomas Ebeling (Dritter von rechts), der Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft, Barbara Ruhland (Mitte), und den Mitgliedern der CSU-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft. Bild: hfz
Politik
Schwandorf
19.11.2016
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Die Energiewende in Deutschland und ihre Ziele zeigte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bei einem CSU-Empfang vor wenigen Tagen in Schwandorf auf. Ohne Landwirte sei ein Ausstieg aus der Kernenergie bis Ende 2022 nicht möglich.

Die Energiewende ist in aller Munde. Der Begriff bezeichnet den Umstieg der Energieversorgung von fossilen und Kernbrennstoffen auf erneuerbare Energien.

Das Ziel der Energiewende in Deutschland ist es, bis zum Jahr 2050 seine Energie hauptsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie oder nachwachsenden Rohstoffen zu beziehen. Zweites Standbein der Energiewende ist die Verringerung des Energieverbrauchs durch eine sparsame und effiziente Nutzung der Energie.

Die Grundstückseigentümer an der Energiewende teilhaben zu lassen, war auch eine Forderung von Ministerin Aigner. "Nur miteinander an einem Strang ziehen führt schließlich zum gewünschten Erfolg für alle." Dieser Aussage schließe sich auch die CSU-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft im Landkreis Schwandorf an, versicherte deren Kreisvorsitzende Barbara Ruhland.

Um den Anteil der erneuerbaren Energien zu erhöhen, müssten Stromnetze stark ausgebaut werden - dies sei auch für den Landkreis Schwandorf ein Thema. Denn in Zukunft muss Strom in Deutschland verlustarm über weite Strecken transportiert werden, etwa von den Windparks im Norden in die Verbrauchszentren im Süden und Westen.

Um die Schwankungen von Wind und Sonne ausgleichen zu können, muss das Stromversorgungssystem auch flexibel reagieren können. Wird zu einem bestimmten Zeitpunkt mehr Energie erzeugt als verbraucht, muss sie für die Zeit, in der kein Wind weht und keine Sonne scheint, gespeichert werden, bekräftigte die Ministerin. In allen Bereichen aber gelte eine Maxime: Je weniger Energie benötigt wird, desto weniger muss erzeugt werden.
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1 Kommentar
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 30.11.2016 | 20:13  
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