Hauptausschuss tagt am 11. Juli
Debatte über Kinderhaus

Politik
Schwandorf
30.06.2016
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In der Stadt fehlen Plätze zur Kinderbetreuung, das ist ein offenes Geheimnis. Wie viele genau, erfährt der Hauptausschuss am 11. Juli. Das Gremium wird zu entscheiden haben, wie und wo der Bedarf gedeckt wird. Die Verwaltung favorisiert eine Kombi-Lösung.

Sollte sich der Ausschuss für ein Kinderhaus aussprechen, bleiben zwei spannende Fragen: Wer baut und betreibt das Haus und wo soll es hin? Als Betreiber haben AWO, BRK und Johanniter bereits Initiativbewerbungen eingereicht. Die Grundstücksfrage wäre auch noch zu klären. Am dringendsten würden Betreuungsplätze angesichts neuer Baugebiete wohl im Osten der Stadt gebraucht, also kämen das Rothlindenviertel, die Gegend an der Hoher-Bogen-Straße oder auch Kronstetten/Niederhof infrage.

Der Hauptausschuss wird sich außerdem mit außerplanmäßigen Ausgaben für die "Ergänzungsgruppe" (früher Notgruppe) am Kindergarten St. Andreas Fronberg befassen. Ferner stehen Fragen der Abwasserentsorgung auf dem Plan, hier geht es um Entscheidungen für die Verbandskläranlage. Dort soll Brüdenwasser, das künftig bei der Klärschlammtrocknungsanlage des ZTKS anfallen wird, behandelt werden. Das sei aber kein Problem, sagte der technische Leiter der Anlage, Robert Merkl, auf Nachfrage.
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