Kiosk wird nach jahrelanger Diskussion umgebaut
Endlich einig

Der Kiosk im Stadtpark wird nach einem jahrelang zurückgelegenen Brand wieder flott gemacht. Bild: Huber
Politik
Schwandorf
03.03.2016
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Der vor Jahren ausgebrannte Kiosk im Stadtpark war am Mittwoch nicht das erste Mal Thema. Franz Radlinger (CSU) sprach sogar von der "unendlichen Geschichte" und bat die Bauausschussmitglieder, eine Sanierung zu beschließen, damit "wir endlich diesen Schandfleck wegbringen". Auch Oberbürgermeister Andreas Feller sprach von "dringendem Handlungsbedarf". Zum einen würden die Hygienevorschriften aktuell nicht eingehalten. Zum anderen verstreiche am 23. Mai ein Anspruch auf über 17 000 Euro von der Versicherung. Bis zu diesem Datum muss mit dem Umbau begonnen werden.

Das Gremium stimmte für die Maßnahme, die rund 150 000 Euro kostet. Die Elektronik soll erneuert, der Kochbereich neu gestaltet werden. Außerdem werden Sonnenschirme und Stühle angeschafft. Dass es sich dabei nicht um die Wunsch-Lösung handelt, zeigt zum einen die Tatsache, dass über die Kiosksanierung seit über einem Jahrzehnt diskutiert wird, zum anderen die Aussagen der Ausschuss-Mitglieder. Alfred Braun (SPD) meinte: "Diese Lösung ist die Sympathischste, wenn auch nicht das Gelbe vom Ei." Dr. Wolfgang Schuster (CSU) hätte sich einen gastronomischen Betrieb gewünscht. Weil aber Investor und Geld fehlen, sei er mit der aktuellen Lösung zufrieden. Lediglich Sandra Gierl und Hannelore Hanke (beide SPD) stimmten gegen den Beschlussvorschlag. Hanke hätte sich ein Gesamtkonzept für den Kiosk vorgestellt.

Marion Juniec-Möller (Bündnis 90/Die Grünen) brachte es auf den Punkt, als sie sagte: "Diese Lösung (die aktuelle; Anm. d. Red.) hätten wir schon vor zehn Jahren haben können." Die Investitionssumme halte sich ihrer Meinung nach in Grenzen. Somit habe man sich eine "schönere Lösung" bei besserer Haushaltslage nicht verbaut.
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