Landtagsabgeordneter Markus Blume spricht bei Empfang der CSU
Christliche Wert in die Tat umsetzen

CSU-Politiker Markus Blume setzt sich für den Erhalt eines christlichen Wertefundaments auch in einer multikulturellen Gesellschaft ein. Bild: rid
Politik
Schwandorf
17.01.2016
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Wieder in die Reihe bringen, was im vergangenen Jahr aus den Fugen geraten ist: Das wird für Markus Blume (40) die große Herausforderung in diesem Jahr. Der Münchner Landtagsabgeordnete forderte beim Neujahrsempfang der CSU am Samstag im ZMS-Gebäude eine Begrenzung der Zuwanderung. Gleichzeitig erhob er für seine Partei den Anspruch, die christliche Gesinnung nicht nur zu äußern, sondern bei der Integration der Flüchtlinge auch in die Tat umzusetzen.

Für den CSU-Politiker gelte es, in einer multikulturellen Gesellschaft das christliche Wertefundament zu erhalten. "Die Religionsfreiheit ist nicht schrankenlos", ließ er die Zuwanderern wissen. Wer nach Deutschland und vor allem nach Bayern komme, habe sich an die Spielregeln zu halten und die Gleichberechtigung von Mann und Frau anerkennen. Markus Blume appellierte an die ehrenamtlichen Vertreter der Vereine und Verbände, die zum Empfang geladen waren, die Tradition und das bayerische Brauchtum hochzuhalten.

Pluralität zulassen


"Ohne die bürgerliche Gesellschaft wird die Integration nicht gelingen", ist der CSU-Politiker überzeugt. Sein Dank galt deshalb jenen, "die sich ehrenamtlich um die Flüchtlinge kümmern". Nach dem Motto "fordern und fördern" könne die Eingliederung der Menschen aus anderen Kulturkreisen gelingen. An die Medien richtete Markus Blume die Forderung, die Pluralität der Meinungen zuzulassen.

Das Mitglied der CSU-Grundsatzkommission will den Menschen in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit sichern. Was schwierig genug sei in einem "instabil gewordenen Europa". Deutschland habe sich in der internationalen Wahrnehmung positiv entwickelt.

Erfolgreiches Jahr


Dies sieht auch MdB Karl Holmeier so, der auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit 25 Jahren zurückblickte. Wenn es in der Flüchtlingsfrage zu keiner europäischen Lösung komme, "dann muss Deutschland die Grenzen schließen".

MdL Alexander Flierl mahnte "gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem flachen Land" an. Landrat Thomas Ebeling, Oberbürgermeister Andreas Feller und Ortsvorsitzende Martina Englhardt dankten den ehrenamtlichen Vertretern im voll besetzten Veranstaltungssaal für den Einsatz zum Wohle der Bürgergesellschaft. Kaminkehrermeister Peter Wilhelm wünschte viel Glück im neuen Jahr.
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