Pläne für neues Millionen-Projekt

Die Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld setzt sich aus mehreren Baukörpern zusammen. Im mittleren Bereich erfolgen Abbrüche und ein Neubau. Die Baumaßnahme ist für die Jahre 2018 bis 2024 zu erwarten. Bild: Hartl
Politik
Schwandorf
13.05.2016
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Auf den Landkreis kommt der nächste dicke Brocken an Investition zu. Die millionenschwere Sanierung der Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld steht an. Das Architekturbüro Popp stellte die ersten Pläne vor.

In Schwandorf läuft der Umbau des Beruflichen Schulzentrums, in Nabburg die Modernisierung der Naabtal-Realschule. Auf beiden Baustellen gibt es in den nächsten Jahren noch viel zu tun. Dennoch ist absehbar, dass im Hochbau das nächste Großprojekt zum Zug kommt. Ab 2018 möchte der Landkreis der Burglengenfelder Realschule zu mehr Platz und besseren Unterrichtsbedingungen verhelfen. Der Bau- und Planungsausschuss sah und hörte dazu die ersten Ideen. Sie präsentierten der Schwandorfer Architekt Alfred Popp und sein Kollege Josef Spichtinger.

Sie führten vor Augen: Die Schule stammt aus dem Jahr 1980 und war damals für 16 Klassen konzipiert worden. Heute zählt sie 27 Klassen, hat also erheblichen Raumbedarf. Das von den Planern entworfene Konzept sieht vor, im Mittelbau zwei Gebäudeteile abzubrechen. Neu soll an der gleichen Stelle eine tiefer gelegte Pausenhalle entstehen, um sie barrierefrei erschließen zu können. Daneben sind der Neubau des Verwaltungstraktes und des Lehrerzimmers angedacht. Zum Konzept gehören auch die Schaffung eines Mehrzweckraumes und neuer Klassenzimmer sowie die Generalsanierung der Fachräume. Optional gäbe es die Möglichkeit, am Rande des Geländes einen Allwetterplatz zu errichten, der während der Bauphase als Pausenhof zu nutzen wäre. Ebenso offen ist noch die Frage der Erweiterung der Sporthalle. Bis zum 30. November hat der Landkreis Zeit, einen Förderantrag bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen. Bis Juli sollen die Planung und die Kostenberechnung stehen.

Architekt Popp geht davon aus, dass das Vorhaben in sechs Bauabschnitte zu unterteilen ist, beginnend mit der Heizung. Der Startschuss soll Anfang 2018 fallen. Die Arbeiten werden sich dann voraussichtlich mindestens sechs Jahre hinziehen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt der Sitzung am Landratsamt ging es um die Außenstelle Neunburg vorm Wald des Beruflichen Schulzentrums. Dort kommen die brandschutzverbessernden Maßnahmen und die Erweiterung der Parkplätze teuerer als man zunächst gedacht hatte. Der Ausschuss billigte die Gesamtkosten in Höhe von rund 430 000 Euro. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass man mit etwa 200 000 Euro weniger auskommen würde.
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