Schnelles Netz läuft
Breitband für Haselbach

Den Startschuss für schnelles Internet in Haselbach vollzogen am Montag Stadtbaumeister Roland Stehr, städtische Wirtschaftsförderin Maria Schuierer, Firmeninhaber Markus Jobst, Oberbürgermeister Andreas Feller und Ortssprecher Alfred Merl (von links) . Bild: rid
Politik
Schwandorf
21.12.2015
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Haselbach profitiert als erster Schwandorfer Ortsteil vom Ausbau des schnellen Internets. Dank der Firma "Jobst DSL" aus Amberg, die Geschwindigkeiten bis zu 60 Mbit in der Sekunde anbietet. Oberbürgermeister Andreas Feller gab am Montag den Startschuss.

Das Unternehmen erschließt die Kabelverzweiger der Telekom mit eigener Technik. Die Bürger erhalten über die herkömmliche Telefonleitung die Dienste der Firma "Jobst DSL" ins Haus geliefert. Es werden im ersten Schritt drei Bandbreiten angeboten. Der Standardtarif für Internet und Telefonie gewährt eine Geschwindigkeit von 30 Mbit/s. Wer mehr benötigt, kann auch einen Anschluss mit 60 Mbit/s erwerben. "Zukünftig werden auch noch höhere Bandbreiten möglich sein", kündigte Firmeninhaber Markus Jobst an. Für "Wenigsurfer" gebe es auch eine Einstiegs-Bandbreite von 10 Mbit/s und ohne Telefonie.

Die Bürger von Haselbach können die Anschlüsse ab sofort bestellen und sämtliche Modalitäten mit "Jobst DSL" abklären. Dies gilt auch für die Haushalte in Irlbach und Dauching, die über Richtfunk versorgt werden. Hier sind aktuell Bandbreiten bis 16 Mbit/s möglich. In Zukunft werden die Bandbreiten über diese Technik auch nochmal erhöht werden, verspricht Markus Jobst.

Start in der Stadt 2016


Haselbach ist Vorreiter. Bis 2018 soll alle Haushalte im Stadtgebiet schnelles Internet nutzen können. Im Frühjahr 2016 beginnt die Telekom mit dem Ausbau in der Kernstadt, im Industriegebiet Süd sowie in den Ortsteilen Fronberg, Krondorf, Ettmannsdorf und Dachelhofen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s. Bis Ende des Jahres sollen davon 8000 Schwandorfer Haushalte profitieren.

Die Telekom wird 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und dabei die bestehenden Leerrohre nutzen. Lediglich bei vier Kilometern müssen aufgegraben werden .Momentan sind es drei Unternehmen, die eigenwirtschaftlich die Breitbandversorgung im Stadtgebiet vorantreiben.

2,2 Millionen im Haushalt


Dennoch bleiben "weiße" Flecken, deren Ausbau die Stadt subventionieren muss. Allein im nächsten Jahr sind dafür 2,2 Millionen Euro im Haushalt eingestellt. Die Ausschreibung erfolge Anfang 2016, kündigte Oberbürgermeister Andreas Feller am Montag in Haselbach an.
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