Thema Flüchtlinge bleibt auf der Agenda
"Nicht wenig Arbeit"

"Nicht wenig Arbeit" erwartet Oberbürgermeister Andreas Feller im kommenden Jahr. (Foto: Gerhard Götz)
Politik
Schwandorf
16.12.2015
71
0

Nicht nur die "Telekom" wird beim Breitbandausbau in der Stadt investieren, auch zwei weitere private Unternehmen steigen ein. Der Ausbau des schnellen Internets werde auch eine der Aufgaben im kommenden Jahr sein, sagte Oberbürgermeister Andreas Feller in seinem Rückblick am Montag im Stadtrat. Ganz oben auf der Agenda bleibt das Thema Flüchtlinge.

450 Asylbewerber sind derzeit in der Stadt dezentral untergebracht, bald wird die Gemeinschaftsunterkunft in der ehemaligen Triumph-Halle belegt. Bei Bürgerversammlungen will Feller die Anlieger informieren, auch über die geplante Unterkunft an der Eglseer Straße. Feller dankte besonders den Ehrenamtlichen und professionellen Kräften, die sich um die Flüchtlinge kümmern. "Ohne sie ginge es nicht", sagte der OB.

Feller erinnerte an die Fertigstellung der neuen Kinderkrippe und den Abschluss der Sanierung der Oberpfalzhalle, aber auch an die Ablehnung des Windprojekts in Neukirchen. Nach dem Abriss der Beer-Häuser steht nun die neue Nutzung des Grundstücks zur Planung an. Mit dem Ersatzneubau des "Ostbayernrings" wird sich der Stadtrat bereits im Januar erneut befassen, wenn die Stellungnahme der Stadt zum laufenden Raumordnungsverfahren gefragt ist. Zusätzliche Kindergartenplätze, der Start der Sanierung der Lindenschule und den Verkehrs-Versuch an der Ebert-Straße nannte Feller als weitere Punkte für das kommende Jahr. "Nicht wenig Arbeit", sagte der OB, der dem Rat für die konstruktive und sachliche Arbeit dankte. "Auch wenn sich der Ton in letzter Zeit zu verschärfen scheint", fügte Feller an.

Die gute Zusammenarbeit machte SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Schindler an der Tatsache fest, dass geschätzt 98 Prozent der 442 gefassten Beschlüsse in den Gremien einstimmig gefallen seien. Das spreche auch für die gute Arbeit der Verwaltung, sagte Schindler, der turnusgemäß aus Sicht des Gremiums das Jahr Revue passieren ließ. Es sei eine große Leistung der Verantwortlichen, dass die Flüchtlinge in der Stadt, "so gut untergebracht sind, wie es sich gehört". Die neuen Mitbürger könnten zu einer wichtigen Bereicherung des Lebens in der Stadt werden, sagte Schindler.

Die Meierhofer-Anwesen, die Entwicklung der Schmidt-Bräu-Brache und der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs bleiben aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden wichtige Aufgaben. Dass sich die Steuereinnahmen der Stadt positiver entwickelten als gedacht, gebe der Stadt möglicherweise Spielraum für das kommende Jahr, sagte Schindler.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.