Übergangskapazität für 200 Flüchtlinge

Politik
Schwandorf
05.08.2015
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Die bayerischen Erstaufnahmelager für Asylbewerber sind überfüllt, deswegen sucht der Staat dringend nach Übergangslösungen. Ein Anruf des Regierungspräsidenten Axel Bartelt ging am Montag auch bei Landrat Thomas Ebeling ein. Daraufhin begannen Bedienstete des Landratsamtes mit der Suche nach geeigneten Objekten. Am Mittwochmittag war die Lösung dann in trockenen Tüchern.

Der Kreis stellt zunächst die Dreifachturnhalle am Burglengenfelder Gymnasium zur Verfügung. Einem Notfallplan entsprechend können dort während der Sommerferienzeit bis zu 200 Flüchtlinge aufgenommen werden. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres soll das Quartier dann wieder geräumt sein. Für die Zeit ab 1. September konnte der Kreis eine leerstehende Betriebshalle in der Knappenstraße in Wackersdorf anmieten. Dort müssen vor Bezug noch einige baulichen Vorbereitungen getroffen werden.

Landrat Thomas Ebeling erklärte am Mittwoch auf Anfrage der NT-Redaktion, dass die Schulhalle in Burglengenfeld bereits ab dem kommenden Montag als Erstaufnahme-Einrichtung zur Verfügung steht. Wann Asylbewerber dort eintreffen werden, hängt von der Zuweisung durch die Regierung der Oberpfalz ab. Der Landkreis sei jedenfalls vorbereitet. Rotes Kreuz, Johanniter, Feuerwehren und THW boten bereits ihre Mithilfe an. Sobald die ersten Formalitäten in Burglengenfeld oder dann in Wackersdorf erledigt sind, werden die Asylbewerber dezentral in verfügbaren Heimen untergebracht.
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