Weniger Gründer
Konjunktur wirkt sich auf Mittelstandszentrum aus

Politik
Schwandorf
11.03.2016
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Je besser die wirtschaftliche Lage ist, desto weniger Menschen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Das wirkt sich auch auf das Mittelstandszentrum Maximilianshütte (MZM), das der Landkreis zusammen mit den Städten Burglengenfeld, Teublitz und Maxhütte-Haidhof in einer GmbH betreibt, aus. Den Jahresabschluss des MZM für 2014 stellte Geschäftsführer Christian Meyer zusammen mit Zahlen aus dem vergangenen Jahr bei der Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung, Umweltschutz und Touristik vor.

Die MZM-Gesellschaft ist auf zwei Schwerpunkten aufgebaut: Zum einen gibt es Beratung und Fortbildungsveranstaltungen für potenzielle Existenzgründer, zum anderen bietet das MZM Büro-, Lager- und Werkstatträume an, die die Gründer anmieten können. Die Auslastung bezifferte Geschäftsführer Meyer zum Jahresende 2014 auf rund 75 Prozent, was den Erwartungen entspreche. Zwei Mieter haben im Jahr 2014 die MZM-Räumlichkeiten verlassen, ein weiterer einen Teil seiner gemieteten Fläche zurückgegeben. Der Vermietungsumsatz betrug laut Meyer im Jahr 2014 insgesamt 92 838,70 Euro. Im vergangenen Jahr ist er auf 86 034 Euro gesunken. Meyers Bilanz: "Wir sind gut aufgestellt und können mit einer 75-Prozent-Quote leben". Auch Landrat Thomas Ebeling sah den Bedarf für das MZM als nach wie vor gegeben an, wenn es bei solch einer niedrigen Arbeitslosenquote wie derzeit dennoch eine derartige Auslastung gebe.

Abschließend sagte Geschäftsführer Meyer, dass der Mietvertrag für das MZM am 30. April 2017 auslaufe. Bis zum 30. April diesen Jahres kann die Gesellschaft aber eine Option über weitere fünf Jahre ziehen. Das ist laut Meyer vorgesehen. Der Ausschuss nahm Kenntnis von dem Bericht zum MZM.
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