Ziel ist, Energie einzusparen

Ein erster Teil der Fenster des Landratsamtes wird im nächsten Jahr mit dem Abschluss der Dachsanierung erneuert. Bild: hfz
Politik
Schwandorf
23.11.2016
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Das Stichwort lautet Energie einsparen. Daher ist der Landkreis letztes Jahr dem "Energieeffizienz-Netzwerk für Kommunen" beigetreten. Die Sache nimmt Form an, wie sich nun zeigte.

Das Netzwerk arbeitet zusammen mit dem Institut für Energietechnik an der OTH-Amberg-Weiden. Wie Michaela Gottmeier, Sachgebietsleiterin Hochbau am Landratsamt, in der Kreisbauausschusssitzung erläuterte, sind zwischenzeitlich alle Liegenschaften des Landkreises in einer Arbeitsliste erfasst worden. Ein Schwerpunkt ist dabei die energetische Sanierung der Gebäude. Hier fiel der Blick der Fachleute vor allem auf alte Fenster, die man sanieren müsste - etwa die Holzschiebefenster der Gymnasien in Burglengenfeld und Nittenau, aber auch die Fenster des Landratsamtes entsprechen nicht mehr nicht mehr den energetischen Anforderungen. "Für die genannten Gymnasien gibt es bereits nähere Planungen zum Fensteraustausch," sagte Michaela Gottmeier.

Beratung für Gymnasium


Überdies seien bei der Berufsschule Nabburg und dem Bau zwei des Gymnasiums in Nabburg die Dächer, Fassaden und Fenster energetisch ungünstig. So will die Verwaltung mit dem Institut für Energietechnik eine komplette Energieberatung für das Gymnasium Nabburg veranlassen, bei der auch die Heizungsanlage aus dem Jahr 1992 betrachtet wird.

Ein erster Teil der Fenster des Landratsamtes wird im nächsten Jahr mit dem Abschluss der Dachsanierung erneuert. Als fünfter und letzter Bauabschnitt der Flachdachsanierung am Amt wird 2017 der zweigeschossige Bauteil oberhalb Kantine, Sitzungssaal und Kasse erneuert. "Dabei müssten in jedem Fall die direkt anschließenden Fenster im ersten Obergeschoss dieses Bereichs erneuert werden", sagte Gottmeier und nannte noch weitere "energetische Baustellen" in diesem Bereich, die zu erneuern wären.

Einen weiteren Themenschwerpunkt des Energieeffizienz-Netzwerks stellt eine Betrachtung zur Beleuchtung dar. In den Sommerferien wurde in einem ersten Schritt sowohl an der Berufsschule in Nabburg als auch dem Gymnasium in Nittenau der Bestand an Klassenzimmer-Beleuchtung erfasst. In einem zweiten Schritt hat man verschiedene Varianten zur Energieeinsparung vorgeschlagen. Das Institut für Energietechnik möchte zudem das Sparpotential, das neue und zu dimmende Leuchten bringen, konkret messen.

In Berufsschule messen


So sollen im Zuge des Bauunterhalts an der Berufsschule Nabburg Anfang nächsten Jahres bei vergleichbaren Klassenzimmern entsprechende Untersuchungen vorgenommen werden. Gemeint ist, den realen Energiebedarf in den einzelnen Räumen zu messen, desgleichen die Beleuchtungsstärke und die unterschiedlichen Lampen-Varianten. Geprüft werden dabei auch die Herstellerangaben und die Fördermöglichkeiten.
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