A-Klasse West
Was für ein Debakel für Altfalter

Die Altendorfer (links Martin Fleischmann) nahmen mit dem 2:2 einen Punkt aus Weihern mit. Sebastian Pohl (Mitte) und Kapitän Christian Forster (rechts) von der DJK mischen aber mit ihren Teamkollegen in der A-Klasse West weiter vorne mit. Bild: Baehnisch
Sport
Schwandorf
13.09.2016
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Es war brütend heiß und salztrocken und trotzdem gab es eine Flut - eine Torflut. Der SC Altfalter aus der A-Klasse West wird sich mit Grauen daran erinnern.

In der A-Klasse Mitte zeigte sich der SV Pullenried (1./18) von der ersten Saisonniederlage unbeeindruckt und schoss seinen Gast SC Altfalter (12./4) regelrecht mit 14:1 ab. In einem Verfolgerduell trennten sich der DJK SV Steinberg (2./16) und der FC Wernberg II (5./13) mit 2:2-Unentschieden, dasselbe Resultat erzielte die DJK Weihern/Stein (2./16) auf eigenem Platz gegen den SV Altendorf (9./9) und verpasste es wie Steinberg dadurch, mit dem Spitzenreiter punktgleich zu bleiben. In der Verfolgung bleibt auch der FC Maxhütte-Haidhof (4./15), der das Derby gegen den SC Sinopspor (8./10) mit 4:1 klar für sich entschied.

DJK Weihern/Stein 2:2 (0:1) SV Altendorf

Tore: 0:1 (41.) Stefan Scheck, 1:1, 2:1 (65./82.) Marco Vetter, 2:2 (88.) Stefan Scheck - SR: Josef Ram (DJK Irchenrieth) - Zuschauer: 70 - Gelb-Rot: (83.) Robert Hausknecht (Weihern/Stein)

Die Platzherren hatten ein optisches Übergewicht, doch die Führung machten die Gäste durch Scheck kurz vor der Pause. Nach dem Wiederanpfiff zeigte die DJK den Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen und drehte durch einen Doppelpack von Vetter das Spiel. Als Hausknecht von der DJK unmittelbar nach dem Führungstreffer Gelb-Rot sah, schafften es die Platzherren in Unterzahl nicht die Führung über die Zeit zu retten. Scheck schaffte kurz vor dem Abpfiff noch den Ausgleich für die Gäste.

SV Pullenried 14:1 (6:0) SC Altfalter

Tore: 1:0, 2:0 (4./10.) Dominik Grätsch, 3:0 (13.) Markus Hofmann, 4:0, 5:0 (31./42.) Daniel Brenner, 6:0, 7:0 (44./47.) Lukas Böhm, 8:0 (51.) Daniel Brenner, 9:0 (53.) Lukas Böhm, 10:0 (55.) Daniel Brenner, 11:0 (63.) Dominik Grätsch, 11:1 (67.) Dominik Jakob, 12:1 (79.) Lukas Böhm, 13:1 (81.) Tobias Klier, 14:1 (84.) Dominik Grätsch - SR: Robert Prasch (SC Kleinwinklarn) - Zuschauer: 60 - Gelb-Rot: (33.) Sebastian Schart (Altfalter)

Gegen die hoffnungslos überforderten Gäste veranstaltete der Spitzenreiter ein wahres Schützenfest. Schon zur Pause lag der SV mit 6:0 vorne, wobei Altfalter bereits nach 33 Minuten nach einer Roten Karte in Unterzahl spielen musste. Im zweiten Abschnitt zeigte sich die Heimelf noch torhungriger und legte acht weitere Treffer nach. Den bemitleidenswerten Gäste gelang durch Jakob wenigstens der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:11.

SC Teublitz 5:0 (2:0) FC OVI-Teunz II

Tore: 1:0 (29.) Erol Demirtas, 2:0 (41.) Hakan Demirtas, 3:0 (59.) Morteza Haghdadi, 4:0, 5:0 (84./90.) Omid Akbarzadeh - SR: Peter Hofbauer (SC Lorenzen) - Zuschauer: 70

Nur die ersten 20 Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, dann wurden die Platzherren immer überlegener. Die Folge waren die beiden Tore von Erol und Hakan Demirtas zur verdienten 2:0-Halbzeitführung des SC. Nach Wiederbeginn wurde die Überlegenheit des SC noch deutlicher, so dass Haghdadi und Akbarzadeh mit zwei Toren den auch in der Höhe verdienten 5:0-Sieg herausschossen.

SC Sinopspor 1:4 (1:1) FC Maxhütte

Tore: 0:1 (19.) Gordon Börner, 1:1 (39.) Oktay Öztürk, 1:2 (81./Foulelfmeter) Gordon Börner, 1:3 (89.) Michale Meyer, 1:4 (90.) Tobias Silbereis - SR: Markus Haase (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 40

Die Gastgeber konnten zumindest das Ergebnis gegen die optisch überlegenen Gäste lange Zeit offen gestalten, brachen dann aber in der Schlussphase ein. Die Führung von Börner glich Oktay Öztürk zum 1:1-Halbzeitstand aus. Nach dem Seitenwechsel schlug der FCM aus der Überlegenheit lange Zeit kein Kapital, erst ein von Börner verwandelter Foulelfmeter brachte den Favoriten auf die Siegerstraße. Maxhütte nutzte nun die Schwächen von Sinopspor aus und erhöhte in den letzten Minuten durch Meyer und Silbereis noch auf 1:4.

ASV Fronberg 2:1 (0:1) SC Katzdorf II

Tore: 0:1 (10.) Ralf Kalinke, 1:1 (46.) Maximilian Götz, 2:1 (67.) Maximilian Eckl - SR: Miroslav Sedlaczek (TSV Nittenau) - Zuschauer: 50

Die Heimelf bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen, geriet aber nach zehn Minuten durch Kalinke in Rückstand, welchen der ASV bis zur Pause nicht egalisieren konnte. Quasi vom Anstoß weg gelang dann Götz aber der verdiente Ausgleichstreffer und Eckl brachte Fronberg etwa 20 Minuten später in Führung. Die Platzherren gaben den Sieg dann nicht mehr aus der Hand.

TuS Dachelhofen 3:2 (1:1) FC Saltendorf

Tore: 0:1 (12.) Martin Hofmann, 1:1, 2:1 (32./46.) Alexander Dürrbeck, 2:2 (59.) Martin Hofmann, 3:2 (65.) Ahmad Alshaer - SR: Josef Strahl (SV Erzhäuser) - Zuschauer: 100

Es waren die Gäste, die zunächst besser ins Spiel kamen und folgerichtig durch Hofmann früh in Führung gingen. Danach wurde der TuS stärker und Dürrbeck gelang der verdiente Ausgleich. Gleich nach der Pause war erneut Dürrbeck zur 2:1-Führung der Hausherren erfolgreich, doch der Sieg war noch nicht im Sack. Hofmann glich für den FC wieder aus, nur wenig später erzielt Alshaer den 3:2-Endstand, den Saltendorf in der langen Restspielzeit nicht mehr wettmachen konnte.

DJK Steinberg 2:2 (1:0) FC Wernberg II

Tore: 1:0 (35.) Florian Knauer, 2:0 (48.) Thomas Schwabauer, 2:1 (78.) Marius Zachmann, 2:2 (82.) Johannes Schweiger - SR: Fabian Felbermeir (TuS Dachelhofen) - Zuschauer: 100

Steinberg erwischte einen guten Start, musste aber bis zehn Minuten vor der Pause warten, ehe Knauer die 1:0-Halbzeitführung gelang. Als Schwabauer gleich nach Wiederbeginn das 2:0 folgen ließ, schien die DJK auf der Siegerstraße. Die Heimelf hatte danach ihre stärkste Phase, verpasste es aber, das 3:0 nachzulegen. Nach dieser überstandenen Phase erhöhten die Gäste ihrerseits das Tempo und erzielten durch Zachmann den Anschlusstreffer. Nur vier Minuten später glich Schweiger zum 2:2 aus, in der Restspielzeit gingen beide Abwehrreihen konzentriert zur Sache, so dass es bei diesem Remis blieb.
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