Basketball
Abstiegskampf in Schwandorf

Johannes Pflamminger am Boden: Der beste Punktesammler der TSV-Korbjäger fällt mit einer Muskelverletzung noch mehrere Wochen aus. Am Sonntag müssen die Schwandorfer gegen Schlusslicht Donauwörth auch ohne ihn punkten. Bild: par
Sport
Schwandorf
20.02.2016
103
0

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf stehen am Sonntag in der Bayernliga vor einer richtungsweisenden Partie im Abstiegskampf. Gegen den VSC Donauwörth muss ein Sieg her.

Gegen Schlusslicht VSC Donauwörth will die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Fischer den sechsten Saisonsieg einfahren und sich nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende in Heroldsberg weiter vom Tabellenende distanzieren. Spielbeginn ist am Sonntag um 17 Uhr in der Oberpfalzhalle in Schwandorf.

Für die Schwandorfer Basketballer (8. Platz/10 Punkte) heißt es in den nächsten drei Wochen Abstiegskampf pur. Eröffnet wird diese Phase mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht Donauwörth (12./4), dann kommt es ebenfalls in der Oberpfalzhalle zum Derby gegen den punktgleichen FC Tegernheim (9./10) und danach muss der TSV zum aktuellen Vorletzten Neumarkt (11./4).

"Die nächsten drei Partien sind gegen Teams, die in der Tabelle hinter uns stehen. Deswegen müssen wir in jedem Spiel alles geben und möglichst drei Siege einfahren, um uns vom Tabellenende abzusetzen", kennt auch Coach Fischer die Brisanz der nächsten Wochen.

Generell gilt für die Schwandorfer, in den verbleibenden acht Partien in der Bayernliga so viele Punkte wie möglich gegen den Abstieg einzufahren. Denn je nachdem, wie viele bayerische Teams aus den Regionalligen absteigen, reicht selbst ein neunter oder zehnter Platz nicht, um auch nächste Saison in Bayerns höchster Spielklasse vertreten zu sein. Doch das Restprogramm sieht für den TSV gut aus: Zwar müssen die Schwandorfer noch gegen die beiden Topmannschaften Passau und Wolnzach antreten, jedoch sind die sechs restlichen Partien gegen Teams der unteren Tabellenhälfte. Dazu finden nur zwei Spiele auswärts statt.

Am Sonntag gastiert nun der Tabellenletzte Donauwörth in der Oberpfalzhalle. Das Hinspiel in Schwaben gewann der TSV durch eine starke zweite Halbzeit (44:24) verdient mit 70:54. An diese Leistung soll am Sonntag angeknüpft werden. Verzichten muss Trainer Fischer aber weiter auf seinen besten Punktesammler Johannes Pflamminger, der mit einer Muskelverletzung noch mehrere Wochen fehlen wird. Zudem ist Flügelspieler Stefan Beer aus beruflichen Gründen nicht dabei, so dass auf den Außenpositionen ein kleiner Spielermangel herrscht.

"Mit Johannes und Stefan fehlen uns zwei wichtige Flügelspieler. Aber auch letzte Woche ist zum Beispiel Christopher Bias dort super eingesprungen. Wahrscheinlich wird er auch am Sonntag weniger als Center und mehr auf den Außenpositionen spielen. Da müssen wir jetzt einfach Lösungen finden", so Fischer. "Am Sonntag gibt es keine Ausreden, es zählt nur der Sieg."

Aufgebot TSV Schwandorf: Aßheuer, Bias, Fischer, Krampert, Münch, Prainer, Rapo, Ruhland, Schindwolf und Zeitler.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.