Basketball
Basketballer haben einen Lauf

Centerspieler Alwin Prainer (links) traf 14 Freiwürfe und war mit 22 Punkten Topscorer des TSV Schwandorf. Bild: par
Sport
Schwandorf
02.03.2016
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Der Sieg war so wichtig. Durch den 101:86-Erfolg gegen Tegernheim festigten die Schwandorfer Basketballer den siebten Platz. Das war ein weiterer Schritt Richtung Klassenerhalt.

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben in der Bayernliga den dritten Sieg in Serie eingefahren. Im Oberpfalzderby gegen den FC Tegernheim gewann die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Fischer eine punktereiche Partie mit 101:86 und entschied damit auch den wichtigen direkten Vergleich für sich. Durch den Erfolg festigen die Schwandorfer den siebten Tabellenplatz und distanzieren sich weiter von den Abstiegsplätzen. Am Wochenende kommt es zum Duell mit dem Tabellenletzten Neumarkt.

Eine Schlüsselpartie


Das Spiel gegen die Tegernheimer (9. Platz) war für den TSV eine Schlüsselpartie. Schwandorf hatte vor der Begegnung eine Bilanz von 6:9, Tegernheim von 5:11 Punkten. Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, hätte der FC durch einen Sieg mit Punkten gleichziehen und in der Tabelle den TSV überholen können.

TSV-Trainer Fischer musste für die Partie auf Lars Aßheuer und Johannes Pflamminger verzichten, die sich zum Langzeitverletzten Vaidas Butkus gesellten. Bei Tegernheim fehlten Markus Höß und Philipp Kröhling.

Am Anfang gleichauf


Zu Beginn des Spiels schaffte es kein Team, sich entscheidend abzusetzen. Insgesamt waren die ersten Minuten geprägt von vielen Foulpfiffen und den daraus resultierenden Freiwürfen. Mit einer knappen 23:22-Führung für den TSV begann das zweite Viertel. Dort schafften es die Schwandorfer durch eine sehr hohe Trefferquote in der Offensive, sich langsam einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit sieben Punkten (35:28) und kurz vor der Pause sogar mit 48:40. Doch die letzte Minute gehörte dem FC Tegernheim und so ging es mit einem 48:43 für den TSV in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Beim TSV Schwandorf blieb die Trefferquote weiter sehr hoch. Die Tegernheimer Spieler hatten dagegen mit einer hohen Foulbelastung zu kämpfen, sodass die Gäste ihre Leistungsträger immer wieder auf die Bank setzen mussten. Dies nutzte der TSV aus, um sich bis zum Ende des dritten Viertels auf zwölf Punkte (73:61) abzusetzen.

Ein 8:0-Lauf


Im Schlussabschnitt verkürzten die Gäste auf 70:80. Doch die Antwort des TSV war ein 8:0-Lauf, durch den sich die Schwandorfer auf 18 Punkte absetzten. Trotzdem versuchten die Tegernheimer nochmal alles: Durch den 70:63-Hinspielerfolg hätte eine Niederlage mit weniger als sieben Punkten Differenz für den FC gereicht, um wenigstens den direkten Vergleich zu gewinnen. Aber die TSV-Spieler zeigten in der Offensive keine Schwäche, trafen konsequent die Freiwürfe und gewannen am Ende verdiente mit 101:86.

"Es war heute wichtig, dass wir den Sieg eingefahren haben. Wir spielen aktuell oft gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte und müssen genau in diesen Partien auch punkten. Das haben wir heute durch eine konzentrierte Offensivleistung geschafft", zeigte sich TSV-Coach Fischer nach der Partie zufrieden. "Dass wir zudem noch den direkten Vergleich gewonnen und uns für die Hinspielniederlage revanchiert haben, ist das i-Tüpfelchen bei diesem Derbysieg."

TSV Schwandorf Alwin Prainer (22 Punkte), Sebastian Fischer (19), Tobias Ruhland (18), Stefan Münch (12), Andreas Schindwolf (11), Leon Krampert (9), Stefan Beer (6), Christopher Bias und Daniel Rapo (je 2)
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