Bayernliga Nord
Aufatmen am Weidener Wasserwerk

Sport
Schwandorf
16.08.2016
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Erleichterung im Sparda-Bank-Stadion. Die SpVgg SV Weiden hat am Samstag die beiden Wünsche von Trainer Tomas Galasek erfüllt.

Weiden. Mit dem 2:0-Sieg gegen die DJK Don Bosco Bamberg beendete die SpVgg SV Weiden die Negativserie von drei Niederlagen in Folge und blieb endlich wieder ohne Gegentor. "Ich muss erst mal durchatmen. Das war ein hartes Stück Arbeit und am Ende zählt das Ergebnis und nichts anderes. Die Moral hat gestimmt", sagte Galasek nach dem Spiel erleichtert. Mit dem Ergebnis war er zufrieden, aber nicht mit dem Verlauf: "Es ist das noch nicht alles gut und wir hatten auch heute Probleme. Aber im Moment geht es bei uns nur über eine gute Defensive und einfachen Fußball." Ähnlich sah es auch Gästetrainer Gerd Schimmer: "Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, die beiden Teams waren gleichwertig."

Die Tabellennachbarn zeigten vor 290 Zuschauern eine zähe, aber intensiv geführte Partie. Allein neun Gelbe Karten belegen, dass an diesem Nachmittag die Zweikämpfe im Vordergrund standen.

Bamberg kam etwas besser in die Partie und Christopher Kettler gab den ersten Warnschuss ab (2.). Fortan gab es kaum nennenswerte Szenen, bis sich Thomas Wildenauer ein Herz nahm. Auf der rechten Seite setzte er sich energisch durch, nahm Josef Rodler per Doppelpass mit und versenkte den Ball zur umjubelten 1:0-Führung von der Sechzehnmeterraumkante im Netz(33.). Überhaupt war Wildenauer der beste Mann auf dem Platz und ging mit unbändigem Kampfgeist voran. "Wir sind glücklich und der Sieg tut gut. Aber wir wollen nächste Woche nachlegen, damit er etwas wert ist", so der Weidener Kapitän.

In Hälfte zwei zog sich die SpVgg SV mit der Führung im Rücken zurück. Teilweise aber zu weit, was der DJK mehr Räume eröffnete. Don Bosco war nun spielbestimmend und erarbeitete sich auch Chancen. Luca Ljevsic aus kurzer Distanz gegen Dominik Forster (60.) oder Daniel Schäffler mit einem Flachschuss knapp am Tor vorbei (64.) hätten für den Ausgleich sorgen können. Die SpVgg schaffte es nicht, für Entlastung zu sorgen.

So mussten die Zuschauer noch bange Minuten überstehen, bis der Sieg perfekt war. In der Endphase hatten Tobias Eichhorn mit einem Pfostenschuss (86.) und erneut Schäffler frei vor Forster (90.) das Tor für die Gäste auf dem Schlappen. Kurz vor dem Schlusspfiff markierte aber Lukas Hudec nach einem Konter über den zuvor eingewechselten Dennis Paulus den Schlusspunkt zum 2:0 (90.).

Ich muss erst mal durchatmen. Das war ein hartes Stück Arbeit und am Ende zählt das Ergebnis und nichts anderes.SpVgg-SV-Trainer Tomas Galasek
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