Bayernliga Nord
Burglengenfeld muss in die Relegation

Sport
Schwandorf
23.05.2016
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Burglengenfeld. "Koa Wunder" beim "Finale dahoam" - der ASV Burglengenfeld muss erneut in die Relegation; zum ersten Mal allerdings in die Abstiegsrelegation. Nach hartem Kampf und kurzzeitig aufkeimender Hoffnung mussten sich die Burglengenfelder dem VfB Eichstätt im letzten Saisonspiel der Bayernliga Nord mit 2:3 geschlagen geben. Sieger der Abstiegskampfes sind der SSV Jahn Regensburg II sowie der Würzburger FV. Sie konnten ihre Begegnungen gegen den TSV Aubstadt und den FC Eintracht Bamberg für sich entscheiden. Damit hätte den Burglengenfeldern auch ein Sieg gegen Eichstätt nicht zum direkten Klassenerhalt verholfen. Der ASV trifft jetzt zunächst in der Relegation auf den TSV Kornburg, einem Verein aus dem Süden Nürnbergs. Am Mittwoch spielt die Bösl-Elf in Nürnberg, am Samstag findet das Rückspiel statt. Sollte der ASV gewinnen, müsste er noch eine weitere Runde überstehen, um in der Bayernliga zu bleiben.

Der ASV begann so, wie er beginnen musste - offensiv. Alexander Fuchs (4.) und Ibrahim Hezer (13.) hatten schon in der Anfangsphase in ähnlichen Situationen die Möglichkeit zur Führung. Kurz vor der Pause wurden die Gäste stärker. Beim Führungstreffer machte es der ASV den Eichstättern aber allzu einfach. Atdhedon Lushi köpfte den Ball im Strafraum unbedrängt über Epifani, der ein Schritt zu weit vor dem Tor stand, ins Netz (40.). Nach der Halbzeit begann die Phase der Hoffnung für den ASV und nach gut einer Stunde glichen die Einheimischen aus. Matthias Gröger setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und flankte zu Alexander Fuchs, der die Vorlage zum 1:1 nutzte (62.).

Der ASV musste gewinnen um eine Chance auf den direkten Klassenerhalt zu wahren. Die Hoffnungen wurden aber in der 74. Minute jäh zerstört: Die Burglengenfelder Abwehr rückte zunehmend auf. Dies nutzte Lushi bei einem Konter nervenstark aus und schoss das 2:1 für die Eichstätter. Simon Böhm setzte noch einen drauf und platzierte einen Schuss im Strafraum auf das lange Toreck und traf zum 3:1 (86.). Stefan Schnaus' Anschlusstreffer korrigierte nur noch das Ergebnis (86.).
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