Bayernliga Nord
Gute Nachrichten aus dem SpVgg-SV Lazarett

Sport
Schwandorf
29.10.2016
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Weiden. Der Trainerwechsel bei der SpVgg SV Weiden erzielte im ersten Spiel nicht die erhoffte Wirkung. Dennoch sieht Interimscoach Rainer Fachtan vor dem Heimspiel gegen den TSV Aubstadt eine reelle Siegchance. Doch der Kontrahent fühlt sich in der Fremde pudelwohl.

Für die SpVgg SV Weiden ist aber der Rückrundenauftakt eine gute Gelegenheit, den Reset-Knopf zu drücken. Die zweite Halbserie dieser Spielzeit soll und muss besser verlaufen als die erste, da ist man sich am Weidener Wasserwerk einig. Allerdings könnte es zu Beginn wahrlich einfachere Aufgaben geben als den Gegner am Samstag. Mit dem TSV Aubstadt gastiert der aktuelle Tabellendritte um 14 Uhr im Sparda-Bank-Stadion. Im Hinspiel setzte es am ersten Spieltag eine deutliche 0:4- Niederlage. Interimstrainer Rainer Fachtan blickt trotzdem optimistisch auf die Begegnung: "Wir sind klarer Außenseiter, aber ich glaube, wir fühlen uns in dieser Rolle wohl. Die Mannschaft hat gut trainiert und unsere Vorgaben umgesetzt. Wir wollen bis zur Winterpause noch wichtige Punkte sammeln."

In der Tat hat die SpVgg SV einen guten Start in die Rückserie nötig. Derzeit haben die Max-Reger-Städter mit Platz 14 einen Relegationsplatz zur Landesliga inne und stellen die zweitschwächste Defensive der Liga. Gerade diese Schwäche zu beheben, sieht Fachtan als Hauptaufgabe an: "Die defensive Stabilität steht oben auf der Tagesordnung. Die Mannschaft hat gegen Würzburg gesehen, dass sie gut verteidigen kann. Offensiv muss aber mehr kommen, drei bis vier Chancen pro Spiel sind zu wenig." Gegner Aubstadt ist dagegen klar auf Kurs und oben dabei. Der TSV ist mit 31 Punkten auf Tuchfühlung zum Führungsduo VfB Eichstätt (37) und ASV Neumarkt (36). Dazu weist das Team die beste Auswärtsbilanz aller Bayernligisten auf.

Bei der Wasserwerk-Elf gibt es derweil gute Nachrichten aus dem Lazarett: Benjamin Werner hat seine Grippe überstanden und steht ebenso wieder zur Verfügung wie Thomas Schneider nach seiner Rotsperre. Mit Florian Reich (Auslandsaufenthalt) und Johannes Scherm (Grippe) fallen aber dennoch zwei wichtige Akteure aus. Zudem ist der Einsatz von Alexander Jobst (Fußprellung) noch fraglich. Dafür rücken mit Moritz Zeitler und Niklas Lang zwei U19-Spieler in das Aufgebot.
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