Bayernliga-Nord
Letzter Akt der Hinrunde

Sport
Schwandorf
21.10.2016
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Zwei Clubs haben in dieser Woche Abschied von ihren bisherigen Trainern genommen: In Weiden warf Tomas Galasek das Handtuch, in Haibach wurde Klaus Hildenbeutel gefeuert - der vierte Wechsel in der laufenden Saison in der Fußball-Bayernliga Nord.

Amberg. Der 17. und damit letzte Spieltag der Hinrunde steht an diesem Wochenende auf dem Programm, und auch wenn der Hinrundenmeister mit dem VfB Eichstätt schon feststeht - spannend bleibt die Liga weiterhin. Auch mit den neuen Trainern: Bisher hatten die DJK Ammerthal und der SV Viktoria Aschaffenburg ihre Übungsleiter ausgetauscht.

Der 47 Jahre alte Hildenbeutel hatte zuletzt nicht mehr die erhofften Ergebnisse in Haibach beim Vorletzten bringen können. Ausschlaggebend war die magere Ausbeute von nur elf Punkten aus 16 Spielen bei elf Niederlagen. Als Interimstrainer ist nun Dittmar Schröder installiert worden, der in der vorigen Saison die A-Junioren von Haibach zur Meisterschaft geführt hatte. Nun will die Alemannia in Ruhe nach einem Nachfolger suchen. Ein Kandidat könnte der in Aschaffenburg entlassene Jürgen Baier sein, der schon in Haibach als Spieler und Trainer tätig war.

Das Situation bei der SpVgg SV Weiden ist auch nicht viel besser. Denn die Elf, die jetzt von Rainer Fachtan interimsweise trainiert wird, rutschte nach der 0:3-Niederlage in Eltersdorf auf einen Relegationsplatz ab. Am Samstag erwarten die Weidener am Wasserwerk die Würzburger Kickers II, die zuletzt gegen den FC Amberg erfolgreich waren. Mit einem 1:0-Sieg beendeten die Unterfranken die Mini-Serie der Brandl-Truppe, die zuvor zwei Spiele jeweils zu Null gewinnen konnte. Vor dem Duell gegen den TSV Aubstadt sieht sich der FC Amberg plötzlich dem Tabellenkeller bedrohlich nahe, hat man doch nur noch drei Punkte Vorsprung auf die Relegationsplätze.

Von denen gelöst hat sich hingegen jetzt die DJK Ammerthal. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt unter dem neuen Trainer Jürgen Press holte sich die DJK gegen den VfL Frohnlach einen 4:0-Heimsieg - der erste Dreier seit Ende August. Die Auswärtsaufgabe gegen den Würzburger FV wird auf jeden Fall schwieriger als die letzten 90 Minuten.
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