Bayernliga Nord
SpVgg SV: 2.1 gegen Ansbach erster Schritt aus der Krise

Sport
Schwandorf
10.10.2016
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Weiden. Erleichterung bei der SpVgg SV Weiden: Nach 90 hart umkämpften und teils hitzigen Minuten stand im Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach ein 2:1 auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das für etwas Ruhe am Wasserwerk sorgen sollte. Christoph Hegenbart und Benjamin Werner sorgten für die beiden Treffer, welche jeweils nach Ecken von Thomas Schneider fielen. Letzterer kassierte in der Schlussphase eine überzogene Rote Karte wegen rohen Spieles und muss damit auf noch unbestimmte Zeit pausieren.

Nie eine Rote Karte


"Ich freue mich über den Sieg, bin aber natürlich geschockt von dem Platzverweis. Das ist nie im Leben eine Rote Karte. Ich hoffe die Sperre wird nicht zu lang", sagte Schneider nach dem Spiel." Zusätzlich verteilte der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter Thorsten Wenzlik weitere acht Gelbe Karten in einer Partie, die weniger von spielerischen Höhepunkten, sondern vielmehr von Zweikämpfen und Unsicherheit geprägt war.

"Heute ist es nicht entscheidend, wie das Ganze ausgesehen hat, sondern wichtig ist nur das Ergebnis. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben und auch den Kampf angenommen haben. So muss es weitergehen", sagte Trainer Tomas Galasek.

Den beiden punktgleichen Teams war die Wichtigkeit dieser Begegnung anzumerken. Intensive Zweikämpfe bestimmten die Anfangsphase, in der sich kein Team Vorteile verschaffen konnte. Lediglich Kießling hätte nach vier Minuten für Ruhe im Weidener Lager sorgen können, sein Schuss wurde aber kurz vor dem Tor abgeblockt. Eine Standardsituation musste für Zählbares herhalten. Nach einer Schneider-Ecke stand Hegenbart goldrichtig und jagte aus kurzer Distanz das Leder zum Führungstreffer in die Maschen (24.). Den nächsten Aufreger gab es erst kurz vor dem Halbzeitpfiff. Gästestürmer Patrick Kroiß nahm sich aus gut 25 Metern ein Herz und dessen Abschluss ging über den Innenpfosten zum vermeintlichen Ausgleich ins Netz. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm der Schiedsrichter den Treffer aber zurück. Ein Ansbacher stand im Blickfeld von Keeper Dominik Forster und beeinträchtige dessen Sicht.

Die Ansbacher kamen zielstrebiger aus der Kabine und glichen nach knapp einer Stunde aus. Vieles erinnerte an die Auftritte der letzten Wochen, als die SpVgg SV nach einem ersten Einschlag Gegentor um Gegentor kassiert hatte. Nicht so aber an diesem Tag. Die Weidener wurden wieder giftiger und kamen zu einigen Chancen. Eine davon nutzte Werner per Kopf zum vielumjubelten 2:1 (80.).
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