Bayernliga Nord
SpVgg SV auf der Suche nach dem Torriecher

Torjäger Josef Rodler hat derzeit Ladehemmung. Bild: Archiv
Sport
Schwandorf
10.09.2016
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Weiden. Zehn Spieltage sind in der Bayernliga Nord bereits wieder absolviert und damit fast ein Drittel der 34 Paarungen. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen steckt die SpVgg SV Weiden momentan im breiten Mittelfeld der Tabelle fest. Am Samstag um 14 Uhr gastiert mit der SV Alemannia Haibach ein Kontrahent im Sparda-Bank-Stadion, gegen den die Schwarz-Blauen stets enge Spiele absolvieren mussten. "Haibach ist ein unbequemer Gegner. Trotzdem wollen wir wieder in die Spur kommen und über einen längeren Zeitraum Konstanz in unsere Leistungen bringen", will Trainer Tomas Galasek heute für den Start einer Serie sorgen.

Die 0:4-Derbyniederlage beim ASV Neumarkt ist dabei für Galasek zu den Akten gelegt: "Wenn wir in Führung gehen, geht das Spiel vielleicht anders aus. Man hat gemerkt, dass Neumarkt einen Lauf und viel Selbstvertrauen hat, dann läuft das Spiel leider so ab. Wir waren nicht um vier Tore schlechter." Trotzdem war das Oberpfalzderby ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufes.

Der Defensivverbund bekommt zu viele einfache Gegentore. Bereits 19 Einschläge musste die Abwehr um Dominik Forster hinnehmen. In der Offensive wird dagegen ein großer Aufwand betrieben, der aber mit nur 12 eigenen Treffern ebenfalls überschaubar ist. Ein Grund ist zum einen sicher das Fehlen von Ralph Egeter (Aufbautraining), zum anderen findet aber auch beispielsweise Josef Rodler noch nicht zu seiner Form. 16 Toren im Spieljahr 15/16 steht momentan kein Eintrag in dieser Kategorie gegenüber. "Klar sollte jetzt auch bei mir endlich mal einer reingehen. Es ist ja nicht so, dass ich mir keine Chancen erarbeite. Aber das ist als Stürmer manchmal so. Ich darf da auch nicht zu viel darüber nachdenken", ist der 23-Jährige selbstkritisch, weiß aber auch, wie sein Team wieder erfolgreich sein kann: "Es geht nur durch harte Arbeit. Wenn jeder alles reinwirft, dann geht es auch. Dazu müssen wir unsere individuellen Fehler vermeiden. Wir haben letzte Saison ja gezeigt, dass wir in der Lage sind, eine Serie zu starten."

Torschützenkönig


Auf der anderen Seite steht mit Christian Breunig ein Stürmer der Marke absoluter Torjäger. Mit 28 Saisontoren war er der Torschützenkönig der Bayernliga 2015/2016 und auch heuer war Breunig bereits sechsmal erfolgreich. Auch beim 2:1-Sieg in Weiden in der Vorsaison konnte Breunig beide Treffer erzielen. Trotz eines Stürmers dieses Kalibers steckt die Alemannia im hinteren Bereich der Tabelle mit nur acht Punkten fest. Grund dafür ist die verwundbare Defensive mit bereits 23 Gegentoren und das schwache Auftreten auf des Gegners Platz. Auswärts sammelte die Mannschaft von Trainer Klaus Hildenbeutel nur magere zwei Punkte.
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