Berglauf auf die Zugspitze

Achim Müller, Andreas Betzlbacher und Stefan Gruber (von links) liefen in hervorragender Zeit auf Deutschlands höchsten Berg. Bild: hfz
Sport
Schwandorf
11.08.2016
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Die Ausdauersportler Stefan Gruber, Achim Müller und Andreas Betzlbacher vom Ski-Club Schwandorf gingen bei der Herausforderung Zugspitz-Berglauf an den Start. Aufgrund drohender Gewitter wurde das Ziel vom Gipfel ein Stück nach unten auf Sonnalpin verlegt.

Trotzdem galt es für die drei Sportler, 15 Kilometer Wegstrecke und 2000 Meter Höhendifferenz zu bewältigen.

Nachdem es vor Jahren beim Zugspitz-Berglauf zu Todesfällen gekommen ist, hat der Veranstalter gewechselt. Hier wird sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt und so wurde vor dem Start die notwendige Kontrollausrüstung (Handy, Rettungsdecke, Erste Hilfe, warme Kleidung, Regenjacke) streng kontrolliert.

Trainierte Wanderer benötigen für den Aufstieg zur Zugspitze knapp acht Stunden, Andreas Betzlbacher schaffte dies in einer guten Zeit von 2:45 Stunden und belegte somit den 58. Platz von 360 Startern. Für Stefan Gruber und Achim Müller war es der erste Berglauf auf den Gipfel des höchsten Bergs Deutschland. Stefan Gruber konnte den Lauf genießen und kam zwar erschöpft, aber gut gelaunt nach 3:21 Stunden ins Ziel (Platz 166).

Achim Müller hatte "bei dem schwersten je gelaufenen Berglauf" mit der Höhenluft und den schwülen Temperaturen zu kämpfen. Aufzugeben war für ihn trotzdem keine Option. So kämpfte er sich tapfer in einer Zeit von 4:03 Stunden (Platz 264) ins Ziel auf Sonnalpin.

Glücklich stärkten sich die Schwandorfer bei der hervorragenden Zielverpflegung, bevor es mit der Gondel wieder ins Tal ging.
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