Bezirksliga Nord
Schwarzenfeld kann auf Platz drei springen

Hier geblieben, Freundchen! Der Pfreimder Michael Prey (rechts) stoppt den Schwarzenfelder Jeremy Schmidt. Am Ende waren die Schwarzenfelder aber doch nicht zu halten und siegten klar gegen die SpVgg. Bild: dpa
Sport
Schwandorf
17.03.2016
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Der 21. Spieltag steht am Palmsonntag auf dem Programm der Bezirksliga Nord. Nach zwei Ausfällen zum Wiederbeginn erhofft sich Bezirksspielleiter Thomas Graml dieses Mal ein voll durchgeführtes Programm.

Noch ist außer dem Abstieg des SC Luhe-Wildenau (16./2 Punkte) in der Bezirksliga alles möglich. Sowohl an der Spitze als auch im Gefahrenbereich kämpfen die Teams leidenschaftlich um die begehrten Punkte. Schon gar nichts mehr zu verlieren hat der SV Kulmain (15./11), wenn er noch dem Abstieg entkommen will. Nach der Absage des Heimspiels gegen Ensdorf geht es zum SV Freudenberg (12./20), wo der Gastgeber selbst auf einen weiteren Befreiungsschlag hofft. Aber den Gästen bleibt nichts anders übrig, als mit einem Totalangriff volles Risiko zu gehen. Hörbar war das Aufatmen bei der Sportvereinigung Grafenwöhr (13./17) nach dem zweiten Heimsieg der Saison. Stefan Richters Einstand als neuer Trainer ist gelungen. Die Fortsetzung soll jetzt ausgerechnet beim FV Vilseck (6./33) folgen, der selbst nicht mehr verlieren darf, wenn er noch nach oben blicken will.

Der in Grafenwöhr unterlegene SVSW Kemnath (14./16) wird von der Last des Gewinnenmüssens fast erdrückt. Das kann dem gastierenden TSV Detag Wernberg (10./25) nur recht sein, denn der kann nach dem Erfolg gegen Freudenberg erst einmal durchatmen. Höchstens ein wenig erleichtert könnten die Sebald-Schützlinge nach dem dritten Heimsieg sein, denn bis zur Rettung ist noch ein weiter Weg.

An der Spitze geht der Zweikampf zwischen dem FC Amberg II (1./44) und Verfolger SV Sorghof (2./43) unvermindert weiter. Während die Regionalliga-Reservisten unfreiwillig pausieren mussten, konnten die Sorghofer aus Hahnbach nur ein Remis mitnehmen. Das Führungsduo will die Heimchance nutzen, um die Konkurrenz weiter auf Distanz zu halten. Für Amberg ist ein Erfolg gegen den SV Hahnbach (11./22) genauso Voraussetzung wie für Sorghof gegen den SC Katzdorf (9./26). Der SV Schwarzhofen (3./36) konnte wegen der Spielabsage gegen Amberg II nicht beweisen, dass er weiter im Aufstiegsrennen mitmischen will. Das kann und muss er bei der DJK Ensdorf (5./33). Ihm stellt sich aber ein Gastgeber entgegen, der auf eigenem Platz bereits 22 Punkte eingefahren und auch schon beim Hinspiel mit 2:2 Qualitäten bewiesen hat.

Tabellennachbarn treffen in Pfreimd aufeinander, wenn die heimische SpVgg (7./32) gegen die Vohenstraußer (8./27) ihren Vorsprung ausbauen will. In der letzten Saison gingen aber die Gäste zwei Mal als Sieger vom Platz und auch im Hinspiel steht ein 3:0-Heimsieg zu Buche. Auf Rang drei könnte der 1. FC Schwarzenfeld (4./34) vorrücken, wenn er Schlusslicht SC Luhe-Wildenau nicht unterschätzt und die Schwarzhofener in Ensdorf nicht punkten.

Samstag, 15 Uhr: SC Luhe-Wildenau - 1. FC Schwarzenfeld (Hinrunde 0:4); Sonntag, 15 Uhr: SVSW Kemnath - TSV Detag Wernberg (0:5), FV Vilseck - SV Grafenwöhr (2:1), SpVgg Pfreimd - SpVgg Vohenstrauß (0:3), SV Sorghof - SC Katzdorf (3:0), FC Amberg II - SV Hahnbach (0:0), DJK Ensdorf - SV Schwarzhofen 2:2), SV Freudenberg -SV Kulmain (4:3)
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