Challenge Regensburg
Zufriedene Triathleten

Nach dem Zieleinlauf waren Thomas Hölzl (links) und Christian Liebl froh über ihre Zeiten.
Sport
Schwandorf
20.08.2016
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Die Challenge Regensburg entwickelt sich zu einer Topadresse für Triathleten. Ausdauersportler des TSV Detag Wernberg und des Skiclubs Schwandorf finishten mit durchaus beachtlichen Ergebnissen.

Schwandorf/Wernberg-Köblitz. Der Skiclub Schwandorf schickte zur Langdistanzveranstaltung die drei Einzelstarter Otto Einbecker, Thomas Thanei und Mattias Schießl ins Rennen. Zusätzlich nahmen noch vier Staffeln im Skiclub Trikot teil. Thomas Hölzl und Christian Liebl starteten für den TSV Detag Wernberg erfolgreich bei der "Challenge Regensburg".

Perfekte Kulisse


Das von der Regensburger Top- Triathletin Sonja Tajsich und ihrem Mann veranstaltete Großevent fand zum ersten Mal unter der Marke "Challenge Family" statt. Die insgesamt vierte Langdistanz in Regensburg bot eine perfekte Kulisse für die rund 1100 Starter. Nach 3,8 km Schwimmen im Guggenberger See bei Neutraubling mussten die Sportler auf das Rad wechseln, um die Strecke von insgesamt 180 Kilometern und rund 1500 Höhenmetern zu bewältigen. Nach einem weiteren Wechsel stand der abschließende Marathon in der Altstadt von Regensburg auf dem Tagesprogramm der Athleten.

Otto Einbecker konnte in Regensburg seine insgesamt zehnte Langdistanz finishen, wohingegen Matthias Schießl nach seinem Debüt über die Königsdisziplin im Triathlon 2013 in Roth zum zweiten Mal über diese Distanz startete. Thomas Thanei konnte in Regensburg zum insgesamt siebten Mal die Ziellinie bei einem Triathlon dieser Distanz überqueren.

Beim Schwimmen erfolgte der Start in Wellen, weil nur jeweils etwa 200 Sportler mit den gleichen geplanten Schwimmzeiten auf die Strecke gelassen wurden. Es mussten zwei unterschiedliche Runden im See mit einem Landgang dazwischen absolviert werden. Die drei Schwandorfer Einzelstarter kamen gut mit den nahezu perfekten Bedingungen zurecht. Einbecker kam nach 1:07:12 aus dem Wasser, gefolgt von Thomas Thanei und Matthias Schießl. Alle drei kamen gut zurecht und hatten somit eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Rennens gelegt.

Anspruchsvolle Strecke


Nach guten Wechsel auf das Fahrrad fanden die Skiclub-Sportler schnell ihren Rhythmus. Doch der Wind und die anspruchsvolle Strecke machte ihnen zu schaffen. Matthias Schießl hatte zusätzlich technische Probleme, was ihn mindestens eine Viertel Stunde kostete. Auf den Radrunden war Thomas Thanei mit 5:44:35 Stunden der Schnellste.

Nach einem weiteren Wechsel, den vor allem Thanei rasend schnell hinter sich brachte, stand der abschließende Marathon an. Die drei Schwandorfer fanden auf der ersten von insgesamt vier Runden durch die Regensburger Stadt gut in ihr Rennen. Doch die zunehmende Hitze und das Kopfsteinpflaster in der Altstadt setzten den Sportlern zu. Vor allem Thanei, dessen Paradedisziplin der abschließende Marathon ist, hatte nach einem Versorgungsfehler zu kämpfen.

Sechster der Alterklasse


Bei einer Rad-Verpflegungsstelle bekam er kein Wasser zu greifen und konnte somit seine Wettkampfnahrung in Form von Gels nicht zu sich nehmen. Dennoch war Thanei auch auf der Laufstrecke der schnellste Schwandorfer und konnte wie die anderen beiden Einzelstarter nach dem Laufen auf den tollen Zielkanal auf dem Regensburger Domplatz einbiegen. Mit einer Gesamtzeit von 11:07:34 wurde er 6. in der AK 50. Otto Einbecker kam mit 11:48:18 auf Platz 18 in der AK 50 und Mattias Schießl mit 12:53:09 auf Platz 58 in der AK 35. Neben den drei Einzelstartern schickte die erst im letzten Jahr neu gegründete Ausdauer-sparte des Ski-Club Schwandorf auch vier Staffeln ins Rennen. Zwei reine Damenteams und zwei gemischte Staffeln konnten den "längsten Tag des Jahres" gemeinsam erfolgreich beenden. Die gemischten Staffeln belegten die Plätze 10 und 58. Die Frauenstaffeln die Plätze 4 und 5.

Für Thomas Hölzl vom TSV Detag Wernberg war es schon der zweite Start über die Königsdistanz der Triathleten in diesem Jahr. Christian Liebl wagte sich erstmals an die Langstrecke. Auf der Schwimmstrecke gewann Liebl die erste vereinsinterne Wertung. Er stieg nach 1:04:50 Stunden aus dem Guggenberger See bei Regensburg. Knapp fünf Minuten später (1:09:43 Std.) folgte ihm Thomas Hölzl auf die Radstrecke. Auf den beiden Runden durch das Regensburger Land und dem Gäuboden hatte Thomas Hölzl die besseren Beine.

Unter 11 Stunden


Er stieg nach 5:28:00 Stunden vom Rad und wechselte zwölf Minuten vor Christian Liebl (5:40:00 Std.) auf die Marathonstrecke. Auf den vier Runden entlang der Donau und durch die Regensburger Altstadt war allerdings wieder Liebl in seinem Element. Er absolvierte seine 42,2 km in 3:55:07 Stunden und unterbot gleich bei seiner Premiere nach 10:53:07 Stunden die 11-Stunden-Grenze. Christian Liebl sicherte sich mit dieser Zeit Platz 101 von den rund 550 Finishern im Ziel (14. in der AK M40).

Auch Thomas Hölzl fand sich nach seinem abschließenden Marathon, für den er 4:15:19 Stunden benötigte, im vorderen Bereich der Ergebnisliste wieder. Unter dem Jubel der vielen Zuschauer lief er nach 11:01:58 Stunden auf dem Domplatz durch das Ziel und belegte mit dieser Leistung einen ausgezeichneten 121.Platz (18. Platz AK M45).
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