Ein Punkt zu wenig
FC Amberg immer tiefer im Regionalliga-Keller

Sport
Schwandorf
02.05.2016
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Tore: 0:1 (35.) Tobias Wiesner, 1:1 (72.) Christian Doll - SR: Florian Riepl (Altenerding) - Zuschauer: 260.

Fußball-Regionalligist FC Amberg gelang endlich der langersehnte erste Treffer in diesem Jahr. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aber aus. Im Gegenteil: Nach dem 1:1-Unentschieden bei Schlusslicht TSV Rain/Lech ist die Lage im Abstiegskampf noch prekärer.

Durch den Sieg des SV Schalding-Heining gegen Schweinfurt rutschte der FC Amberg das erste Mal in dieser Saison auf einen direkten Abstiegsplatz ab. "Ein ganz, ganz bitteres Unentschieden", sagte Ambergs Teammanager Hubert Kirsch nach dem 1:1 beim TSV Rain/Lech. "In der Phase, in der wir uns befinden, muss man dieses Spiel gewinnen. Wir hatten die eindeutig besseren Chancen."

Ambergs Trainer Timo Rost fehlten Sebastian Hauck (Faserriss in der Wade) und Julian Ceesay (Magen-/Darmerkrankung). Zudem verzichtete er auf Junior Torunarigha aufgrund der Trainings- und Spielleistungen. Der leicht grippekranke Benny Werner saß zunächst auf der Bank. Gegenüber dem 0:1 gegen Buchbach richtete der Trainer seine Startelf deutlich offensiver aus: Für Ceesay, Andreas Graml und Christian Knorr spielten Jan Fischer, Tobias Wiesner und Sven Seitz.

Der FCA wirkte weitaus agiler als der TSV, dem die Last des Abstiegskampfes offensichtlich noch schwerer zusetzte als den Gelb-Schwarzen. Amberg marschierte nach vorne, während Rain versuchte, Ordnung in sein Spiel zu bringen. Der Jubel kannte in der 35. Minute keine Grenzen, als Tobias Wiesner die 921-minütige Torflaute des FCA beendete: Einen Freistoß verlängerte Frank Lincke per Kopf, so dass der Stürmer aus kurzer Distanz nur wenig Mühe hatte, das 0:1 zu markieren. Nach der Pause spielte das Team von TSV-Trainer Tobias Luderschmid zunächst wesentlich engagierter und hatte in der 52. Minute Pech: Ein Freistoß von Johannes Müller klatschte an den Pfosten. Auf der Gegenseite visierte Wiesner lediglich das Außennetz an (53.). Nach einer kurzen Spielunterbrechung, die die Amberger Fans durch das Zünden von Pyrotechnik verursacht hatten (62.), übernahm der FC mehr und mehr das Kommando. Der eingewechselte Werner traf nur den Pfosten. Das Auslassen der Chancen wurde in der 72. Minute bitter bestraft: Nach einem Fehler von Jan Fischer traf Christian Doll mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck zum 1:1.
Ein ganz, ganz bitteres Unentschieden. In der Phase, in der wir uns befinden, muss man dieses Spiel gewinnen. Wir hatten die eindeutig besseren Chancen.Ambergs Teammanager Hubert Kirsch
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