Eishockey
ERSC Amberg macht's noch spannend

Sport
Schwandorf
16.11.2016
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Das hatten sie sich einfacher vorgestellt: Die Eishockeycracks des ERSC Amberg fuhren einem lockeren Heimsieg entgegen. Dann wurde es doch noch einmal spannend.

Amberg. Lange Zeit steuerte der ERSC Amberg im Spiel gegen die 1b-Vertretung des Oberligisten VER Selb auf einen klaren Erfolg zu, am Ende wurde es ein Zittersieg - zumindest die Heimweste bleibt ohne Flecken. Das fünfte Heimspiel mit der vollen Punktausbeute lassen die Löwen weiter auf dem zweiten Rang in der Landesliga Gruppe 1 verweilen.

Wie schon beim Hinspiel in Selb erwiesen sich die Wölfe am Sonntag als schwer zu bespielender Gegner, der mit einem erneut überragenden Torhüter Radek Uhrin die Amberger schier verzweifeln ließ. Beim kuriosen Führungstor des ERSC stand der Tscheche aber erstmal negativ im Blickpunkt, als er einen Schuss von der Mittellinie über seinen Schläger zum 1:0 rutschen ließ. Torschütze Andreas Hampl war da ebenso überrascht wie der Torhüter selbst.

Im weiteren Verlauf glänzte Uhrin aber wieder mit zahllosen Paraden, hatte aber auch bei insgesamt drei Pfostentreffern der Löwen das nötige Glück. Bei der besten Chance landete schließlich ERSC-Stürmer David Rybka im Tor und nicht die Scheibe. So ging es trotz drückender Überlegenheit der Gastgeber mit einem viel zu knappen 1:0 in die erste Pause.

Richtung Schützenfest


Im Mittelabschnitt steuerten die Löwen schnurstracks auf ein Schützenfest zu. Zunächst vollendete Sebastian Aukofer ein Überzahlspiel zum 2:0 und nach dem Anschlusstreffer der Gäste legten Norbert Gerber und Michael Augsberger einen Doppelpack nach, jeweils mit Schlagschüssen von der blauen Linie.

Kurz nach dem 4:1 traf dann Aukofer nochmals den Pfosten, weitere Chancen folgten. Kein Gedanke daran, dass der Erfolg auch nur annähernd in Gefahr geraten könnte. Dann zeigte sich Selb aber äußerst effizient, denn die Gäste nutzten Amberger Aufmerksamkeitsdefizite in der Schlussminute des Drittels mit zwei Treffern zum 4:3-Anschluss. Damit schienen die Löwen irgendwie den roten Faden verloren zu haben, was sich im Schlussabschnitt fortsetzte.

Viele Strafminuten


Dazu sammelte der ERSC nun reichlich Strafminuten, musste einige Situationen in Unterzahl überstehen. Hier zeigte sich Goalie Oli Engmann als Turm in der Schlacht, hielt seiner Mannschaft bei vielen brenzligen Situationen den knappen Vorsprung.
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