Eishockey
ERSC hat's in der Hand

Einsatz ist gefragt, wenn der ERSC Amberg zwei Heimspiele hat: Heute gegen Nürnberg, am Sonntag gegen VER Selb 1b. Bild: hfz
Sport
Schwandorf
11.11.2016
13
0

Mit der nicht einkalkulierten Niederlage in Straubing hat sich der ERSC Amberg in der Eishockey-Landesliga selbst in Zugzwang gebracht. Wie hat die Mannschaft von Alex Reichenberger diesen Dämpfer verdaut?

Amberg. Die Konkurrenz hat jedenfalls aufgeschlossen, aber die Löwen haben an diesem Wochenende bei zwei Heimspielen Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Und heute Abend, ab 20 Uhr, hat man gleich ein "Sechs-Punkte-Spiel". Mit dem EHC 80 Nürnberg kommt ein alter Bekannter und Tabellennachbar, der nur einen Zähler hinter den Ambergern rangiert, aber auch ein Spiel weniger absolviert hat.

Da heißt es dringend für die Löwen, im Traditions-Duell die bislang makellose Heimbilanz auszubauen. Mithelfen sollen dabei vor allem Leistungsträger, die zuletzt zum Zuschauen verdammt waren. Bei Verteidiger Markus Hausner stehen die Zeichen für eine Rückkehr nach seiner Virusinfektion nicht schlecht. Er hat diese Woche bereits Trainingseinheiten absolviert. Auch auf Andreas Hampl hofft Coach Reichenberger wieder zurückgreifen zu können. Eher skeptisch ist die Beurteilung, was Allrounder Christoph Schönberger betrifft.

Letzte Aufschlüsse sollte ein Test am gestrigen Abend bringen, ob an einen Einsatz zu denken ist. Der Mannschaft ist die Bedeutung dieser Begegnung bewusst, da man es als aktueller Rangzweiter ja immer noch in der eigenen Hand hat, sich am Ende unter den ersten Vier für die Zwischenrunde zu qualifizieren.

Der Gegner aus Nürnberg hat mit zwei Siegen in Folge Selbstvertrauen getankt. Trainer-Fuchs Stan Mikulenka hat da eine lauffreudige junge Mannschaft, die von Spielern wie Hain und Gietl angetrieben wird, allen voran aber Ex-DEL-Profi Hannes Körber. Im Vorjahr konnte der ERSC die "80er" in beiden Begegnungen bezwingen und das hätten die Löwen auch heuer auf dem Zettel.

Etwas größer ist der Abstand in der Tabelle zur 1b-Mannschaft der Selber Wölfe, die am Sonntag, 13. November, ab 18.30 Uhr der Gegner im Stadion am Schanzl sind. Deshalb ist die Partie aber nicht weniger wichtig und die volle Konzentration bei den Ambergern gefordert. Wie unangenehm die Wölfe sein können, hat der ERSC schon im Hinspiel erfahren, das er zwar letztendlich verdient mit 5:3 gewann, aber jede Menge Aufwand dafür betreiben musste und erst zum Ende hin den längeren Atem hatte.

Vor allem an dem überragenden Schlussmann der Selber, den erst 19-jährigen Tschechen Radek Uhrin, schienen die Löwen lange zu verzweifeln. Berichte aus anderen Spielen von Selb belegen, dass diese Form keine Eintagsfliege war und nicht von ungefähr haben die Oberfranken als Tabellenletzter die gleiche Anzahl an Gegentreffern wie der ERSC. Da ist den Löwen vor allem der richtige Schluck Zielwasser zu wünschen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Eishockey (316)ERSC Amberg (94)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.