Ettmannsdorf-Coach Studtrucker im Interview
Mit Elan in die schwere Saison

Timo Studtrucker gibt die Richtung vor: Der Trainer hat als Saisonziel Platz acht bis elf in der Landesliga Mitte angegeben. Bild: Eger
Sport
Schwandorf
14.07.2016
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Nach nur kurzer Vorbereitungszeit beginnt am Wochenende wieder die Punktehatz in der Landesliga Mitte. Bis Ende August haben die Vereine bereits ein Viertel der gesamten Spielzeit in den Beinen.

Ettmannsdorf. Das heißt, dass sie ausgerechnet in der Ferienzeit heftig ranklotzen müssen. Davon ist auch der SC Ettmannsdorf betroffen, der am liebsten wieder eine sorgenfreie Saison hinlegen und zur Verwirklichung dieses Ziels von Beginn an Vollgas geben will. Wenn es nach dem Willen von Trainer Timo Studt-rucker geht, dürfte seine Mannschaft dazu in der Lage sein, denn er sieht sie auf einem guten Weg.

Wie ist die Vorbereitung verlaufen, sind Sie mit dem Leistungsstand der Mannschaft zufrieden?

Timo Studtrucker: Die Vorbereitung war sehr kurz und knackig. Aber mit dem Verlauf bin ich trotzdem zufrieden. Die Neuzugänge sind bestens integriert und durch die Testspiele hat sich bereits ein Stamm herauskristallisiert. Aber leistungsmäßig wissen wir noch nicht ganz, wo wie stehen.Meiner Meinung nach agieren wir auch im Offensivbereich noch nicht entschlossen genug.

Gegenüber der Konkurrenz gibt es beim SC wenig Veränderungen im Kader ...

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, der bisherigen Mannschaft Vertrauen zu schenken. Vor allem die jungen Spieler sollen sich weiterentwickeln können. Natürlich haben wir gesucht, um uns punktuell zu verstärken, was uns auch gelungen ist. 22 Spieler stehen im Kader, damit sind wir breit genug aufgestellt, um die schwere Saison bestehen zu können. Wir sind aber nicht auf allen Positionen mehrfach besetzt, so dass einige Spieler schon auch einen anderen Part übernehmen muss. Bei dem ganzen Vorhaben bringen uns die drei Neuen entscheidend weiter.

Gibt es taktische Veränderungen gegenüber der letzten Saison?

Wir wollten zwar umstellen auf zwei Stürmer, da wir aber einen Wunschspieler nicht bekommen haben, müssen wir weiter in unserer Grundformation agieren. Wir versuchen, mehr zu pressen und im vorderen Drittel gefährlicher aufzutreten. In der Abwehr haben wir bereits sicher gestanden, deshalb soll unser Spiel jetzt offensiver ausgerichtet werden.

Mit welchem Gefühl gehen Sie in die neue Saison?

Das Vertrauen in die Fähigkeiten der Mannschaft ist groß. Manche Spieler haben sich schon erfreulich weiterentwickelt. Wenn wir von schwerwiegenden Verletzungen verschont bleiben, dürfte einem positiven Saisonverlauf nicht viel im Wege stehen. Auch wenn wir wissen, dass das vielleicht unsere bisher schwerste Saison wird.

Saisonziel?

Oberstes Ziel ist es, wie alle Jahre, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Eine Platzierung zwischen acht und elf traue ich unserer Mannschaft zu. Wir wollen uns weiter etablieren. Dass wir keine Eintagsfliege in der Landesliga sind, haben wir bereits bewiesen.

Das Auftaktprogramm hat es für den SCE ja in sich ...

Das kann man wohl sagen. Unser erster Gegner Osterhofen ist eine Mannschaft mit vielen robusten Einzelspielern. Das mussten wir schon letzte Saison erfahren. Damals konnten wir zwar das erste Spiel 1:0 gewinnen und im Rückspiel ein 0:0 ergattern. Ein Hammer ist nur vier Tage später das erste Heimspiel gegen Nachbar ASV Burglengenfeld. Dieses Spiel dürfte besonders für die Zuschauer reizvoll werden. Aber auch wir, Trainer und Spieler, freuen uns auf dieses Duell und wollen es genießen. Lieber jetzt gleich gegen den ASV, als später, wenn man vielleicht unter Siegzwang steht.
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