Flugsport-Club Schwandorf holt Vizetitel in der Bundesliga - Größter Erfolg der ...
Segelflieger auf Wolke sieben

Nach der Landung am Finaltag der Bundesliga freuen sich die Piloten Thomas Kleber und Jonas Biesen über den Erfolg. Achim Reuther, der an diesem Wochenende ebenfalls ein Spitzenergebnis in die Wertung brachte, war zu diesem Zeitpunkt noch in der Luft. Bild: hfz/Pfohl
Sport
Schwandorf
05.09.2014
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(ch/nt) Segelfliegen ist nicht nur Vergnügen, sondern auch Wettkampfsport. Einer, den der Flugsport-Club Schwandorf exzellent beherrscht: Das Team des Clubs hat den Vizemeister-Titel der Segelflug-Bundesliga geholt. Ein einmaliger Erfolg in der Geschichte des Vereins.

Nach 19 spannenden Runden haben sich die Flieger mit ihrem Heimat-Flugplatz Charlottenhof bis auf den zweiten Platz der Saison 2014 nach vorne gekämpft. Dabei sah es zu Beginn der Saison noch nicht sonderlich gut aus. Aber: Ab der achten Runde ging es in der Tabelle stetig aufwärts, meist im Zweikampf mit den Piloten der Luftsportgemeinschaft (LSG) Bayreuth. Uneinholbar waren dagegen die Piloten des LSV Burgdorf in Niedersachsen. "Das Wetter in Norddeutschland war in diesem Jahr durchwegs besser", nennt der Pressesprecher des Flugsport-Clubs, Sebastian Pfohl, einen der Gründe der Überlegenheit.

Nur durch hervorragende Leistungen auch in kritischen Wetterlagen konnten sich die Schwandorfer behaupten - jede Möglichkeit wurde genutzt, um Punkte für die Bundesliga zu sammeln. So auch in der letzten Runde: Ganz vorn mit dabei waren Jonas Biesen, Thomas Kleber und Achim Reuther. Trotz ungünstiger Wetterverhältnisse mit vielen Regenschauern und relativ hohen Windgeschwindigkeiten wagten sie den Start und konnten Durchschnittsgeschwindigkeiten von 103 bis 142 Kilometern pro Stunde erfliegen.

Die höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten und damit die meisten Punkte für ihre Flüge über die Bundesliga-Saison hinweg erflogen Jonas Biesen und Wolfgang Schuierer am 19. Juli. Strecken von bis zu 1000 Kilometern führten die Schwandorfer Segelflieger dabei überwiegend in den Bayerischen Wald, die Fränkische und Schwäbische Alb, aber auch über den Thüringer Wald und ins Erzgebirge.
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