Fußball
Aufstieg fast schon greifbar

Beim Abwehrversuch des Kemnather Torwarts Leonhard Birner (links) bekommt der Wernberger Johannes Schweiger (rechts) einen Schlag ab. Mathias Blank (Mitte) ist in dieser Szene nur Zuschauer. Bild: Eger
Sport
Schwandorf
18.04.2016
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Einen Schritt näher an den Bezirksligaaufstieg herangerückt ist in der Kreisliga West der FC Wernberg (49). Der Tabellenführer gewann das Nachbarschaftsduell beim SV Kemnath/Buchberg (16) mit 5:2 und freute sich über die Kunde aus Schmidgaden.

In Schmidgaden siegte der abstiegsbedrohte FC (21) gegen den TSV Tännesberg (42) mit 2:0 und damit drei wichtige Zähler für den Klassenerhalt geholt. Auf der anderen Seite hat der FC dafür gesorgt, dass sich der Vorsprung der Wernberger auf sieben Zähler vergrößerte. Rangdritter bleibt der ASV Burglengenfeld II (40), der sich beim SC Ettmannsdorf II (23) etwas glücklich mit 3:2 durchgesetzt hat.

Von den acht Mannschaften, die in den Abstiegskampf verstrickt sind, gewann nur der FC Schmidgaden. Für Kemnath wird die Lage nach der neuerlichen Heimpleite immer bedrohlicher.

SV Kemnath/B. 2:5 (2:2) FC Wernberg

Tore: 0:1 (4.) Johannes Schweiger, 1:1 (29.) Alexander Grill, 2:1 (37.) Max Gebert, 2:2 (41.) Stephan Lindner, 2:3 (48.) Stephan Lindner, 2:4 (68.) Christoph Lindner, 2:5 (88.) Bern Zimmermann - SR: Karl-Heinz Späth - Zuschauer: 160

(seb) Der favorisierte Tabellenführer legt los wie die Feuerwehr und wirbelte die Kemnather Abwehr gehörig durcheinander. Vor allem über ihre rechte Angriffsseite starteten die Gäste immer wieder durch kluges Kombinationsspiel gefährliche Angriffe. Einer davon führte bereits in der 4. Minute zur verdienten FC-Führung. Als die Wernberger in der 15. Minute eine hundertprozentige Chance vergaben, kippte die Begegnung. Grill erzielte den überraschenden Ausgleich und kurz darauf ging Kemnath durch Gebert in Führung. Kurz vor der Halbzeit dann doch der 2:2-Ausgleich durch den besten Angreifer der Gäste Lindner nach einer feinen Einzelleistung.

Nach der Pause setzte sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr die spielerische Klasse und Überlegenheit des Tabellenführers trotz einer tollen kämpferischen Einstellung der Kemnather durch. So fielen in regelmäßigen Abständen die restlichen Treffer für die Gäste.

DJK Dürnsricht 1:2 (0:1) SpVgg Neukirchen/B.

Tore: 0:1 (28.) Alexander Bucher, 1:1 (77.) Markus Schrott, 1:2 (90.) Sebastian Kropf - SR : Stefan Grau (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 120

Gegen eine gut organisierte Neukirchener Mannschaft konnten sich die nicht so souverän auftretenden Gastgeber kaum durchsetzen. Die DJK fand keinen Zugriff, zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung und ließ die SpVgg gewähren. Kurz vor dem Führungstreffer durch Alex Bucher, der eine Unsicherheit in der heimischen Abwehr nutzte, trafen die Gäste durch Hildebrand den Pfosten. Nach der Pause änderte sich nicht viel, die Heimelf fand weiterhin kein Mittel gegen die konzentrierte Gästeelf. Neukirchen hätte aufgrund der zahlreichen guten Möglichkeiten das Spiel vorzeitig entscheiden können. So aber gelang der DJK bei einem Freistoß in der 77. Minute durch Markus Schrott der überraschende Ausgleich. Danach war es ein offener Schlagabtausch, in der sich Dürnsricht gleichwertig präsentierte. Der allerletzte Angriff in der Schlussminute brachte den Gästen den nicht unverdienten Siegtreffer zum 1:2 durch Sebastian Kropf.

FC OVI-Teunz 5:0 (3:0) SF Weidenthal

Tore: 1:0 (17.) Christian Uschold, 2:0 (22.) Daniel Tröger, 3:0 (43.) Daniel Tröger, 4:0 (57.) Manuel Löffelmann, 5:0 (78.) Daniel Kellner - SR: Dominik Rem (SV Leonberg) - Zuschauer: 150

Das Ergebnis sagt alles aus über den Verlauf dieser einseitigen Partie in Teunz. Von Beginn an gab es eine klare Dominanz des FC OVI-Teunz, der viel Druck ausübte und den Gegner zu Fehlern zwang. Anders als in den Wochen zuvor nutzten die Gastgeber ihre Chancen eiskalt aus. Bemerkenswert, dass die Heimelf eine geschlossene Mannschaftsleistung ablieferte und den Gast immer im Griff hatte. Aus diesem Grund hatte Weidenthal keine echte Möglichkeit. Uschold und Tröger sorgten für den 3:0-Pausenvorsprung, nach dem Wechsel erhöhten Löffelmann und Kellner auf 5:0. Zudem verzeichneten die Gastgeber zwei Lattentreffer. Aufgrund der zahlreichen sehenswerten Angriffsaktionen wäre ein deutlicher Sieg möglich gewesen.

FC Schmidgaden 2:0 (1:0) TSV Tännesberg

Tore: 1:0 (22.) Maximilian Stammler, 2:0 (64.) Christoph Deml - SR: Luis Ilhan (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 80

Einen ganz wichtigen Heimerfolg holte sich der FC Schmidgaden durch eine konzentrierte Leistung gegen den TSV Tännesberg. In der ausgeglichenen ersten Hälfte hatte die Heimelf die besseren Tormöglichkeiten. Für die Führung sorgte Maximilian Stammler in der 22. Minute, als er eine Flanke von Simon Werner annahm und dann auch noch von einem Fehler des Gästetorwartes profitierte. Nach dem Seitenwechsel wurde der Tabellenzweite stärker, er drängte die Gastgeber zurück. Schmidgaden agierte in der Abwehr sicher und ließ nur wenig Chancen zu Das 2:0 durch Christoph Deml entsprang in der 64. Minute aus dem Gewühl heraus. Der Sieg des FC Schmidgaden war verdient, weil er dem favorisierten Gegner Paroli bot und im richtigen Augenblick die Tore erzielte.

SC Ettmannsdorf II 2:3 (0:3) ASV Burglengenfeld II

Tore: 0:1 (9.) Thomas Kojda, 0:2 (21.) Stefan Berger, 0:3 (35.) Mario Götzfried, 1:3 (52.) Ludwig Hofer, 2:3 (85.) Martin Lunzer - SR: Adolf Kiener (1. FC Schwandorf) - Zuschauer: 70

Leichtfertig verschenkte der SC Ettmannsdorf II den Sieg gegen den ASV Burglengenfeld II. Dem Gast reichte eine gute erste Hälfte gegen eine in dieser Phase indisponierte Heimelf, die durch Nachlässigkeiten in der Abwehr Hilfestellung leistete. Bevor Kojda für den Gast zum 0:1 traf, hatten die Platzherren zwei gute Möglichkeiten vergeben. Das 0:2 durch Berger entstand aus dem Nichts heraus, und beim 0:3 durch Götzfried, der einen Freistoß aus mehr als 30 Metern versenkte, fühlte sich keiner der Abwehrspieler zuständig. Der Pfostentreffer von Stenzel in der 44. Minute war die einzige Ausbeute des SCE. Ganz anders war das Auftreten der Hierl-Elf nach der Halbzeit. Das Freistoßtor von Hofer weckte neue Hoffnungen, zumal es anschließend viele klare Möglichkeiten gab. Immer wieder stand der Burglengenfelder Torwart im Blickpunkt, der glänzend abwehrte. Das Kopfballtor von Lunzer in der 85. Minute zum 2:3 war zu wenig, es reichte für den SCE nicht mehr zu verdienten Gleichstand.

SpVgg Schönseer Land 2:2 (1:0) TSV Winklarn

Tore: 1:0 (25./Foulelfmeter) Franz Dietl, 1:1 (60.) Jörg Faltermeier, 2:1 (71.) Manuel Rötzer, 2:2 (74.) Matthias Niebauer - SR: Markus Wittmann (ASV Cham) - Zuschauer: 60

Zahlreiche harte Zweikämpfe und Unterbechungen sahen die Zuschauer zwischen den beiden abstiegsbedrohten Clubs. Durch das Unentschieden verpasste die SpVgg Schönseer Land den wichtigen Schritt nach oben. Eine Viertelstunde lang war es ein offenes und gleich verteiltes Match. In der 17. Minute verhinderte der heimische Keeper Herdegen einen Rückstand seiner Elf. Die SpVgg verzeichnete dann einen Pfostentreffer durch Flöttl und das 1:0 durch den verwandelten Elfmeter von Dietl. Nach der Pause bekam die Heimelf ein leichtes spielerisches Übergewicht. Die beste Chance zum 2:0 vergab Fleck in der 55. Minute, als er frei stehend scheiterte. Faltermeier erzielte den Ausgleich für Winklarn nach einer Ecke. In den nächsten Minuten verlief das Spiel kampfbetont. Rötzer brachte die SpVgg mit seinem Kopfballtor wieder in Führung, wenig später glich Niebauer zum 2:2 aus. Letztendlich war es eine gerechte Punkteteilung in der vom Abstiegskampf geprägten Begegnung.

1. FC Rötz 3:1 1:0) TSV Nittenau

Tore: 1:0 (23.) Jan Havlicek, 1:1 (70.) Michael Hartl, 2:1 (84.) Jan Havlicek, 3:1 (90.) Bernd Mehltretter - SR: Mario Mailbeck (SC Ettmannsdorf) - Zuschauer: 70

Erst in der Schlussphase sicherte sich der 1. FC Rötz den verdienten Heimerfolg über den TSV Nittenau. Bis dahin hielten die Gäste ein 1:1, was ihnen einen wichtigen Zähler eingebracht hätte. Dann aber besorgte Havlicek in der 84. Minute das 2:1 und als die Gäste nochmals alles nach vorne warfen, schloss Mehltretter einen Konter mit dem 3:1 ab. Im ersten Durchgang lagen die Vorteile bei den Gastgebern, die einige Chancen hatten und durch Havlicek das 1:0 erzielten. Nach der Halbzeit wagte der TSV Nittenau etwas mehr und schaffte durch Hartl den Ausgleich. Es entwickelte sich eine spannende und kampfbetonte Partie, in der die Rötzer engagierter wirkten als der Gast.
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