Fußball
DJK will nächsten Dreier

Der Dachelhofener Marius Baumer (links) überläuft den Diendorfer Michael Schärtl. Am Ende aber hatte der SV Diendorf die Partie mit 3:0 für sich entschieden. Bild: bwr
Sport
Schwandorf
23.04.2016
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Die DJK Gleiritsch ist zwar noch nicht Meister in der Kreisklasse West, aber auf dem besten Weg dorthin. Selbst wenn die Mannschaft in den restlichen Spielen schwächelt sollte, der Relegationsplatz ist ihr nicht mehr zu nehmen. Zu groß ist der Vorsprung auf Rang drei.

In der Kreisklasse West deutet aufgrund der Gleiritscher Dominanz alles auf den Titel für die DJK (1./53) hin, die am Freitag noch ein Nachholspiel in der Rückhand hatte. Beim 2016 noch sieglosen TV Nabburg (7./29) sollte die Truppe von Alex Götz am Sonntag kaum größere Probleme haben. Der TSV Stulln (2./51) ist in Lauerstellung und hofft auf Ausrutscher des Spitzenreiters, will aber selbst den abstiegsgefährdeten FC Schwandorf (11./21) in die Schranken weisen. Der TSV Trausnitz (13./17) bräuchte dringend einen Dreier gegen den Abstieg. Ob das gegen den starken Aufsteiger SV Trisching (3./35) gelingen wird, ist zu bezweifeln.

TSV Trausnitz So. 15.15 SV Trisching

Durch das alte Leid, "Unvermögen vor dem gegnerischen Tor", hat nach Worten des Trainers Wastl Lang der TSV Trausnitz gegen Klardorf erneut wichtige Punkte verschenkt. Nun steht gegen die spielstarken Trischinger eine enorm schwere Aufgabe an. Ein Punktgewinn wie im Hinspiel wäre eine Überraschung. Der Kader bleibt unverändert.

Die Gäste sind froh, durch eine Topleistung bei der Eintracht, den dritten Platz verteidigt zu haben. In Trausnitz erwartet Trischings Trainer Martin Heimler einen ganz anderen Gegner, der alles versuchen wird um hinten raus zu kommen. Deshalb will der SV von Beginn an konzentriert auftreten und den Gastgeber nicht unterschätzen. Es steht der Kader der Vorwoche zur Verfügung.

TSV Klardorf So. 15.15 Pertolzh./Niederm.

Das Ziel der Klardorfer ist es, in den restlichen Partien die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Zwar wird die Verletztenliste immer länger, doch hält Trainer Mario Eckl seine Mannschaft für stark genug, um dieses Ziel zu erreichen. So soll im Heimspiel gegen Pertolzhofen/Niedermurach möglichst ein Dreier her.

Die Gäste erwarten einen schweren Gang zum heimstarken TSV Klardorf. Dennoch haben sich die Mannen von Trainer Claus Frank drei Punkte zum Ziel gesetzt, um nicht nochmal hinten reinzurutschen. Der Kader kann eventuell durch zwei verletzte Rückkehrer ergänzt werden.

TuS Dachelhofen So. 15.15 FTE Schwandorf

"Unabhängig vom Ausgang der Nachholpartie gegen Gleiritsch ist das Spiel gegen die Eintracht wohl die letzte Chance, nochmal an die Nichtabstiegsregion heranzukommen", weiß TuS-Trainer Oliver Birk. Er kann seinen Jungs keinen Vorwurf machen, denn sie geben jeden Sonntag alles. "Ohne Tore kann man halt kein Spiel gewinnen", ist der Coach die Torflaute leid. Nun fällt auch noch Spiegler mit Bänderriss aus, so dass jeder der gesund ist, ran muss.

Drei Niederlagen in Folge musste die Eintracht einstecken und wird alles versuchen, um im Derby beim TuS die drei Punkte mitzunehmen. Dabei gilt es, an die gute halbe Stunde aus dem Spiel gegen Trisching anzuknüpfen und diese über neunzig Minuten durchzuziehen. Da die verletzten Spieler langsam zurückkehren, meldet Trainer Tom Stenzel etwas Entspannung im Kader.

SV Haselbach So. 15.15 SV Diendorf

Hauptarbeit von Haselbachs Trainer Daniel Friedl war es, die Mannschaft nach der Klatsche in Gleiritsch moralisch wieder aufzurichten. Mitaufsteiger Diendorf ist nach Ansicht des SV zwar klarer Favorit, doch wird Haselbach ins Match gehen, um zu gewinnen. Fischer, Segerer, Gottschalk und Lehner stehen wieder zur Verfügung.

Die Diendorfer Siegesserie soll in Haselbach fortgesetzt werden. Um dies zu realisieren, fordert Trainer Udo Braunschläger eine andere Leistung, als zuletzt gegen Dachelhofen. Der eine oder andere Verletzte rückt wieder in den Kader, der mit der richtigen Einstellung mit einem Dreier den vierten Platz verteidigen soll.

TV Nabburg So. 15.15 DJK Gleiritsch

Trotz der knappen Niederlage auf dem Weinberg, waren die Verantwortlichen des TV Nabburg mit der Leistung zufrieden. Deshalb geht der TV mit Zuversicht, aber als klarer Außenseiter, ins Match gegen den Spitzenreiter. Ein Unentschieden wäre als Erfolg zu werten.

Ungeachtet des Ausgangs des Nachholspiels am Freitag in Dachelhofen, will die DJK Gleiritsch in Nabburg einen Dreier einfahren. Für DJK-Trainer Alex Götz ist der Gastgeber aufgrund guter Einzelspieler schwer einzuschätzen. Seine Spieler sind allerdings fit und freuen sich auf das Derby, in dem die Gleiritscher voraussichtlich das selbe Aufgebot zur Verfügung haben wie zuletzt.

SC Kreith So. 15.15 SC Weinberg

Der SC Kreith startet im Derby gegen Weinberg einen weiteren Versuch, den ersten Dreier der Rückrunde einzufahren. So jedenfalls das Ziel von Trainer Mario Albert. Dem SC-Coach steht dazu der gesamte Spielerkader zur Verfügung.

Die Gäste konnten mit dem Heimsieg gegen Nabburg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Auch in Kreith will die Truppe von Trainer Richard Wagner nicht leer ausgehen. Sie möchte mit einem Dreier mit dem Gastgeber nach Punkten gleichziehen.

TSV Stulln So. 15.15 1. FC Schwandorf

"Im Heimspiel gegen den 1. FC Schwandorf sind wir von der Papierform her Favorit", ist sich Stullns Trainer Girgl Winkler sicher. Er fordert einen Heimsieg. Dazu bedarf es aber einer guten Vorbereitung, Top-Einstellung und der nötigen Konzentration. Zudem dürfe der Gast nicht unterschätzt werden. Der TSV kann ohne Personalprobleme antreten.

Die Kreisstädter gehen mit dem Ziel in das schwere Auswärtsmatch beim heimstarken TSV Stulln, den positiven Trend fortzusetzen. Im Club-Lager hat man durchaus Hoffnung, eventuell für eine Überraschung sorgen zu können. Bis auf den verletzten Sindelar sind alle Mann an Bord.
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