Fußball
Eine lösbare Aufgabe

Sport
Schwandorf
27.08.2016
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Ettmannsdorf. Die zu Saisonbeginn aufgetretene Talfahrt hat der SC Ettmannsdorf durch die Erfolge in den letzten drei Spielen beendet. Nach dem knappen, aber völlig verdienten Sieg vor einer Woche gegen den TSV Bad Abbach, konnte der letzte Tabellenplatz an den SV Etzenricht abgegeben werden. Und ausgerechnet gegen das neue Schlusslicht muss die Elf von Timo Studtrucker am Samstag, 16 Uhr, antreten. Eine schwierige, aber sicherlich nicht unlösbare Aufgabe für den Gast.

In den letzten Spielen haben die Ettmannsdorfer zu erkennen gegeben, dass sie mehr auf dem Kasten haben, als zum Saisonstart zu sehen war. Die Mannschaft ist aufgrund des immer kleiner werdenden Kaders enger zusammen gerückt und überzeugt durch einen unbedingten Teamgeist. Das Spiel des SCE ist gekennzeichnet von einer hohen Laufbereitschaft und kämpferischem Einsatz. Trotz vieler positiver Aspekte ist nach Meinung des Trainers noch das eine oder andere verbesserungswürdig. "Manchmal agieren wir zu umständlich, was uns viel Kraft und Energie kostet", moniert Timo Studtrucker. Negativ auf die Leistung der Mannschaft wirken sich auch die ständigen Unruhen im Umfeld aus. Erledigt ist beim SCE zwischenzeitlich das Thema Sebastian Bauer, der es vorgezogen hat, sich kurzfristig dem 1. FC Schwarzenfeld anzuschließen.

Mit dem Rücken zur Wand


Das Spiel beim SV Etzenricht stellt für das Studtrucker-Team eine ganz knifflige Aufgabe dar. In der Vergangenheit waren Treffen dieser zwei Mannschaften immer von einem hohen kämpferischen Einsatz geprägt. Diesmal stehen die Gastgeber als Tabellenletzter mit dem Rücken zur Wand und werden deshalb besonders motiviert sein. "Etzenricht hat eine erfahrene Mannschaft, die alle ihre Spiele knapp verloren hat. Dass sie gegen Gegenbach gewonnen haben, ist für uns eine Warnung. Beide Seiten kennen sich gut, deshalb werden Kleinigkeiten entscheiden", sagt Timo Studtrucker.

Der SC Ettmannsdorf wir an seine grenzen gehen müssen, wenn er bestehen will. "Um dort nicht zu verlieren, muss alles passen. Die Spieler müssen wieder bis an ihre Leistungsgrenze gehen und dürfen sich keine Fehler erlauben", so der Trainer. Aufgrund des kleinen Kaders der Ettmannsdorfer gibt es für die Spieler jetzt öfter die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen. Außerdem drängen Akteure aus der zweiten Reihe nach.

Zu den Langzeitausfällen Tim Ebner, Jens Solfrank und Stefan Eichstätter kommen aktuel Philipp Rettig und Lukas Strahl. Der verbleibende Kader des SCE sollte stark genug sein, das angestrebte Ziel "Punkteteilung" zu verwirklichen.
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