Fußball
Gleiritsch will weiter zaubern

Der Gleiritscher Torwart Christoph Schwandner hielt hervorragend gegen Simon Werner vom FC Schmidgaden. Am Sonntag soll es für Gleiritsch gegen die SG Schönthal/Premeischl erfolgreich weitergehen. Der nächste Dreier soll ran. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
03.09.2016
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Der ungeschlagene Tabellenführer DJK Gleiritsch (1. Platz/18 Punkte) darf seinen Gegner am Sonntag nicht unterschätzen. Die SG Schönthal/Premeischl (4./12) ist ebenfalls stark in die Saison gestartet und punktete zuletzt beim ASV Burglengenfeld (7./10).

Zumindest einen Zähler brachte die DJK Dürnsricht/Wolfring (14. Platz/4 Punkte) am vergangenen Wochenende aus Neukirchen/Balbini (12./6) mit nach Hause. Nach drei vorhergehenden Punktspielniederlagen war das ein kleines Erfolgserlebnis für die Elf von Christian Adler. Am Samstag gastiert um 16 Uhr mit dem FC Stamsried (9./7) ein Liganeuling, der zu Beginn der Saison aus der Ostgruppe umgesiedelt wurde und für die DJK ein bis dato unbeschriebenes Blatt sein dürfte. Die Stamsrieder befinden sich mit sieben Zählern drei Punkte vor der DJK und könnten mit einem Heimsieg in der Tabelle eingeholt werden.

DJK Dürnsricht/Wolfr. Sa. 16.00 FC Stamsried

Bis auf die Langzeitverletzten kann die DJK nach den guten Eindrücken der Vorwoche in Bestbesetzung in dieses Spiel gehen. Trainer Christian Adler möchte nun unbedingt den ersten Heimdreier gegen den unbekannten FC Stamsried einfahren. Der Gast aus dem Chamer Landkreis konnte auswärts noch nicht punkten. "Wir wollen auswärts erfolgreicher sein", sagte Coach Stephan Hauser, der nach dem Sieg am vergangenen Sonntag gegen die SpVgg Neukirchen/Balbini der gleichen Elf das Vertrauen schenkt. Nicht mit im Kader ist der beruflich verhinderte Alois Breu.

SV Neubäu Sa. 16.00 TSV Nittenau

Der SV Neubäu musste kurz vor Transferschluss zwei wichtige Spieler abgeben. "Wir konnten jetzt nicht mehr reagieren, das wird aber im Winter definitiv nachgeholt", sagte Neubäus Sportchef Daniel Pirzer. In Sachen Kampfgeist und Siegeswillen müsse nach Pirzers Ansicht noch gewaltig gearbeitet werden. Gegen defensiv eingestellte Nittenauer nimmt er die beiden Sturmspitzen seines Teams mehr in die Pflicht. Der Gast aus Nittenau wurde trotz seiner guten Leistung am vergangenen Wochenende nicht belohnt. "Nun werden wir aus Neubäu mit Punkten zurückkehren, auch wenn wir wissen, wie schwer es dort wird", zeigt sich Nittenaus Trainer Hans Kaiser zuversichtlich, der auf Urlauber Johannes Michl und Rotsünder Aslan Demirtas verzichten muss.

SG Ettmann./SAD II Sa. 18.00 TSV Stulln

Nachdem die Spielgemeinschaft Ettmannsdorf/Schwandorf II in der vergangenen Woche keine Zähler einfahren konnte, ist Coach Sebastian Hierl gegen stark erwartete Stullner dennoch zuversichtlich: "Wir werden Hundert Prozent geben und versuchen, uns mit einem Sieg Zuhause in der Tabelle im vorderen Bereich festzubeißen", sagte der Coach der Gastgeber, der erneut alle Spieler zur Verfügung hat. Mit der bestmöglichen Aufstellung kann der TSV Stulln um Coach Georg Winkler nach Schwandorf reisen. "Wir wollen jetzt mehr", sagte der ehrgeizige Trainer des TSV Stulln nach dem ersten Heimsieg seiner Elf am vergangenen Wochenende gegen die SF Weidenthal/Guteneck.

ASV Burglengenfeld II So. 14.00 SpVgg Schönseer Land

Die altbewährte Heimstärke möchte der ASV Burglengenfeld II dazu nutzen, das Punktekonto auf 13 Zähler auszubauen und sich weiter im Mittelfeld der Tabelle zu festigen. Trainer Robert Rödl hat aufgrund des derzeit eng bemessenen Kaders der Landesligamannschaft ebenfalls nicht allzu viele Alternativen. Die Gäste aus dem Schönseer Land um Trainer Georg Salomon verloren zuletzt das Prestigeduell gegen den FC OVI/Teunz zu Hause und sind nun unter Zugzwang. "In der vergangenen Saison sind wir dort sang- und klanglos untergegangen", erinnert sich Georg Salomon und hofft, nicht erneut dort abgefertigt zu werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt seiner Meinung darin, die immer wiederkehrenden individuellen Fehler abzustellen und die Konzentration hoch zu halten. Die Spieler Manuel Rötzer und Bastian Riedl stehen verletzungsbedingt auf der Kippe. Michael Wild kehrt in die Mannschaft zurück.

FC OVI/Teunz So. 15.15 FC Rötz

Der FC OVI/Teunz trifft Zuhause in der Teunzer Klug Arena auf den FC Rötz. Der 1:0-Erfolg am letzten Spieltag gegen die SpVgg Schönseer Land hat der Truppe von Trainer Jürgen Schönfelder gut getan, um wieder Hoffnung für weitere Herausforderungen zu schöpfen. Auch der FC Rötz konnte einen überraschenden und überaus wichtigen Sieg einfahren. Die Elf von Neutrainer Georg Gruschka schickte den Tabellenzweiten SG Ettmannsdorf/Schwandorf II mit einem deutlichen 3:0-Sieg nach Hause und fährt nun dieses Wochenende hochmotiviert nach Teunz.

SpVgg Neukirchen/B. So. 15.15 FC Schmidgaden

Die SpVgg musste am letzten Sonntag einen bitteren Rückschlag wegstecken und verlor beim Nachbarn FC Stamsried mit 1:0. "Wir müssen zu Hause jetzt gewinnen, um von den hinteren Plätzen wegzukommen", weiß Co-Trainer Stephan Noe um die Wichtigkeit dieses Spiels gegen den FC Schmidgaden. Der Kader der "Frösche" ist vollzählig und unter der Woche konnte man gut und intensiv trainieren. Die Schmidgadener besitzen derzeit nicht das nötige Glück, das nötig wäre, um regelmäßig zu punkten. "Ich hoffe, dass in Neukirchen am Sonntag der Knoten platzt", sagte Trainer Wolfgang Richthammer nach einer unglücklichen Niederlage zuletzt Zuhause gegen den SV Neubäu.

DJK Gleiritsch So. 15.15 SG Schönthal/Pr.

Im Gleiritscher Umfeld kann man es kaum glauben, wie die Saison momentan für die DJK verläuft. "Unser kleiner Kader und das momentane Punktekonto sind einfach unglaublich", sagte Coach Alexander Götz. Gleichzeitig nennt der Erfolgstrainer die Lösung zur Siegesserie: "Wir sind ein Team und geben niemals auf." Im Spiel gegen die SG Schönthal/Premeischl ist es das große Ziel, erneut zu punkten. Die Gäste aus dem Chamer Landkreis fuhren am vergangenen Wochenende dreifach Punkte gegen den ASV Burglengenfeld II ein. Trainer Wolfgang Galli freut sich obgleich des komfortablen Punktekontos und sieht seine Mannschaft in Gleiritsch als klaren Außenseiter.
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