Fußball
Gleiritscher Kirchweih-Schlager

Stürmer Rene Pawlak (vorne) kann für die DJK Gleiritsch beim Kirchweih-Spiel gegen den FC OVI-Teunz keine Tore schießen - er ist weiterhin verletzt. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
15.10.2016
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Hammer-Derby in der Kreisliga West: Die DJK Gleiritsch empfängt zum Kirchweih-Spiel den FC OVI-Teunz. Beim Prestigeduell muss sich das Schlusslicht aus OVI-Teunz gegen den Tabellenführer beweisen.

Vier Partien der Kreisliga West stehen am Samstag auf dem Programm. Hier hat die Liga mit den Derbys zwischen der DJK Gleiritsch gegen den FC OVI-Teunz und dem TSV Stulln zu Gast bei der DJK Dürnsricht/Wolfring zwei Prestigeduelle zu bieten. Der TSV Stulln hat die Gelegenheit, die 0:6-Klatsche der Vorwoche zu Hause gegen die SpVgg Neukirchen-Balbini auszumerzen. Der FC OVI-Teunz möchte den leichten Aufwärtstrend fortsetzen und der Elf ihres ehemaligen Coaches Alexander Götz ein Bein stellen.

DJK Dürnsricht-Wolfr. Sa. 16.00 TSV Stulln

Unter dem Motto "verlieren verboten" bestreitet die DJK Dürnsricht-Wolfring das Derby gegen den TSV Stulln. Für DJK-Coach Christian Adler ist dies zudem ein ganz besonderes Spiel, Gästetrainer Georg Winkler war sein erster Trainer im Seniorenbereich. Nicht mit an Bord bei den Fensterbachtalern sind Fabian und Christoph Lobinger, Max Schrott und Michael Pröls. Der TSV Stulln knabbert noch etwas an der peinlichen 0:6-Heimniederlage am vergangenen Spieltag. "Wir wollen hier Wiedergutmachung betreiben", sagt Stullns Erfolgstrainer Georg Winkler.

SpVgg Neukirchen-B. Sa. 16.00 SF Weidenthal-Guten.

Martin Scheuerer, Trainer der SpVgg Neukirchen-Balbini, hat großen Respekt vor den Gästen. "Die haben in den letzten fünf Spielen 13 Punkte geholt, deswegen sind wir gewarnt." Nach dem 6:0-Auswärtserfolg in Stulln fehlen den Gastgebern einige Spieler. Die Sportfreunde Weidenthal-Guteneck fiebern dem Hochkaräter entgegen. Nach einem verdienten Sieg, bei dem die Mannschaft von Christian Hechtl spielerisch zu gefallen wusste, fährt man selbstbewusst zu den "Fröschen". Tobias Landgraf und Alexander Kirchberger kommen wieder in den Mannschaftskader zurück.

SV Neubäu Sa. 16.00 SG Ettmannsdorf/SAD

Der SV Neubäu durchläuft derzeit eine sportliche Talfahrt. "Wir müssen diese Verletztenmisere jetzt überstehen", sagt der sportliche Leiter Daniel Pirzer. Vordergründig müsse die Chancenverwertung seiner Schützlinge verbessert werden, um die Zähler auch behalten zu können. Mit einem Sieg gegen die Schwandorfer könnte der Gastgeber den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherstellen. Absolut zufrieden ist derzeit SG-Coach Sebastian Hierl mit der Spielweise und der Punkteausbeute. Auch bei den favorisierten Neubäuern sieht der Schwandorfer seine Elf nicht chancenlos: "Unser Ziel ist es, dort erneut drei Zähler zu holen." Personell ist die Reserve des Landesligisten etwas gebeutelt.

DJK Gleiritsch Sa. 16.00 FC OVI-Teunz

Die Verantwortlichen der DJK erwarten viele Zuschauer im Derby und Prestigeduell gegen den Fusionsverein FC OVI-Teunz. Auf Daniel Galli muss der Tabellenführer aus beruflichen Gründen verzichten. Stürmer Rene Pawlak ist weiterhin verletzt, stattdessen steht Florian Galli im Sturmzentrum zur Verfügung. Gästetrainer Thomas Böl erwartet nach der ansprechenden Leistung zuletzt eine weitere Steigerung seiner Elf. "Wir sind für ein umkämpftes Derby bereit und sehen einen offenen Ausgang des Spiels", sagt die Interimslösung des FC. Sigi Tröger fehlt wegen einer Fußverletzung.

TSV Nittenau So. 15.15 SG Schönthal/Prem.

Personell arg gebeutelt ist momentan der TSV Nittenau. Mit Markus Schmidbauer, Christopher Daske, Johannes Michl, Oliver Pronath und Miklos Sibolin fehlen dem Coach Hans Kaiser fünf Stammkräfte. "Wir werden gegen die starken Gäste aus einer konzentrierten Abwehr antreten und versuchen, schnell zu kontern", verrät Hans Kaiser. Die vielen Unentschieden liegen SG-Coach Wolfgang Galli etwas im Magen. "Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir mehr Siege einfahren." Dies soll beim TSV erfolgreich umgesetzt werden, zumal bis auf den langzeitverletzten Tobias Vitzthum alle nach Nittenau reisen.

FC Schmidgaden So. 15.15 SpVgg Schöns. Land

Nach dem Freitagsspiel empfängt der FC Schmidgaden die SpVgg Schönseer Land. Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer erkennt die Stärke der Gäste: "Sie haben offensiv hohe Qualität und ein laufstarkes Mittelfeld." Der FC wird sein Heil in der Offensive suchen und den Gegner früh unter Druck setzen. Gästecoach Georg Salomon hat als Trainer in Schmidgaden noch nie einen Punkt geholt. Allerdings sieht er aufgrund der ansteigenden Formkurve seiner Mannschaft durchaus Potenzial, an diesem Wochenende aus Schmidgaden etwas Zählbares mitnehmen zu können. Alexander Müller fehlt. Andere Spieler dürften ihre Blessuren ausgeheilt haben.

FC Stamsried So. 15.15 FC Rötz

Der FC Stamsried geht im Heimspiel und Derby gegen den FC Rötz ins zweite Punktspiel an diesem Wochenende. Nach dem Spiel in Schmidgaden gilt es, zu Hause gegen die favorisierten Rötzer deren Qualität und Variabilität im Zaum zu halten. Florian Eckert (muskuläre Probleme), Markus Eberwein (Adduktorenzerrung) und Christian Höcherl (Grippe) fehlen. Die Rötzer sind mit dem Saisonverlauf und der physischen Entwicklung der Mannschaft zufrieden. Mit viel Selbstvertrauen und als Favorit treten sie das Spiel in Stamsried an. Ob die Leistungsträger Jürgen Meixensperger, Ben Loibl und Kapitän Daniel Schießl wieder einsatzbereit sind, bleibt abzuwarten.
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